Augen auf für die Soester Hingucker!

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Die jungen Künstler und ihre Werke: (von links) Cindy Koers (Dezemberbild), Teresa Gérard (Februarbild), Vivane Koch (Januarbild), Jonna Prange (Aprilbild), Carlotta Borggräfe (Titelbild), Anna Dustert (Julibild), Katharina Griggel (Augustbild), Jennifer Gotsch (Nobemberbild), Jasmin Alke (Maibild) und Johanna Grünner (Oktoberbild).

Soest - Damit in diesem Jahr alle treuen Soester des ganz besonderen Jahresbegleiters ein Exemplar ergattern können, wurden von der zehnten Auflage 2 000 Exemplare gedruckt: Der neue Kalender „Junge Künstler sehen Soest“ ist da und liegt in den nächsten Tagen an 15 Verkaufsstellen in ganz Soest für 9,99 Euro zum Verkauf bereit.

Der gesamte Gewinn kommt Soester Schülern zu Gute. „Junge Künstler sehen Soest 2018“ ist wieder ein Hingucker geworden, und wieder fiel die Auswahl schwer. Allein aus den beiden Kunst-Leistungskursen wurden zahlreiche Bilder von allen drei Soester Gymnasien eingereicht. Auch bei der zehnten Auflage kommt Lob von allen Seiten: „Sensationell, Glückwunsch“, sagte zum Beispiel Bürgermeister Eckhard Ruthemeyer. 

An diese Worte schlossen sich der Schirmherr, der Bundestagsabgeordnete Wolfgang Hellmich, und alle Festredner an. Der stellvertretende Landrat Günter Fiedler ergänzte Anekdoten aus seinem Kunstunterricht. Vizebürgermeisterin Marita Stratmann würdigte die lange Zeit des erfolgreichen Kalenderprojektes und lobte auch die Schülerfirma „Aldesign“. 

Die beiden betreuenden Kunstlehrer, Stefanie Romstadt und Velix F. Kühnen, führten durch den Abend und stellten die einzelnen Motive sowie das Kalendarium mit über 350 wichtigen Soest-Terminen vor. Dieses mal kommentierten aber auch die Künstler der drei Soester Gymnasien ihre Werke. Beeindruckend ist schon das riesige Titelbild von Carlotta Borggräfe mit dem Titel: „Soest im Augenblick“. Geschickt übersetzte sie den Titel des Kalenders in ihr Kunstwerk. Unter einer bis ins kleinste Detail ausgearbeiteten „Skyline“ von Soest – sogar die unterschiedlichen Steine der Petrikirche sind zu erkennen – erscheint ein Auge. In der blauen Pupille spiegelt sich der Soester Schlüssel. 

Erstmalig konnte der Schüler Leandro Loy die Jury mit seinem Bild „Morgners herbstliches Soest“ überzeugen. Das Besondere daran: Leandro war zu diesem Zeitpunkt erst in der fünften Klasse und somit der bisher jüngste Künstler aller Zeiten. Somit haben die Soester Schüler bislang schon 135 verschiedene Motive ihrer Heimatstadt zu hochwertigen Kunstwerken verarbeitet. Jugendlicher Pfiff, kreative Blickwinkel, beeindruckende Effekte und eine große Vielfalt an unterschiedlichen Techniken – die Kalenderblätter zeigen nicht nur ein großes Herz für Soest, sondern auch viel Talent. 

Und die Ideen scheinen nicht auszugehen. Ein weiteres Highlight stellte die Schülerfirma „Aldesign“ vor, nämlich den „Aldesign-Film-Award“. Neuner- Klassen hatten sieben Videos gedreht, die vier Wochen lang über die Schulmonitore zu sehen waren. Mehr als 250 Schüler wählten das beste Video. Angelika Geld und Evelyn Marinitschew bekamen für ihr Video eine „goldene Europa“ überreicht. Den Film gibt es im Netz unter www.facebook.com/aldesign.soest Marie Förster, Mira Schmusch (beide Klavier) und Franziska Hautkapp (Geige) umrahmten die Veranstaltung musikalisch und heimsten für ihre Auftritte verdienten Applaus ein.

 Eine Ausstellung aller Bilder befindet sich im Klinikum Stadt Soest. Während traditionell ab Mitte November (16. November ab 11 Uhr) die Originale des aktuellen Kalenders im Rathaus I zu bestaunen sind.

www.alde-sign.de

Quelle: wa.de

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