Soester Jugendliche fahren zum Weltjugendtag

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Michael Truch (hinten, 2. von links) und Kirsten Scharf (ganz rechts) begleiten die Gruppe aus Soest nach Krakau.

Soest - Eine Gruppe aus dem Pastoralverbund Soest reist vom 19. Juli bis zum 1. August zum Weltjugendtag ins polnische Krakau. Damit kehrt der Weltjugendtag zurück in die Heimat von Johannes, Paul II, der dieses Treffen ins Leben rief.

Einige Teilnehmer der Soester Gruppe, die unter der Leitung von Michael Truch und Kirsten Scharf fahren, haben schon Erfahrungen bei anderen ähnlichen Veranstaltungen sammeln können und sind begeistert: „Die ganze Atmosphäre, mit so vielen Jugendlichen aus der ganzen Welt seinen Glauben zu feiern und natürlich auch in ungezwungener Atmosphäre kennen zu lernen, ist unvergleichlich“.

Einen Vorgeschmack auf Krakau bietet bereits der Tag der Abreise. Start ist in Paderborn, hier kommen 2 500 junge Franzosen dazu, mit denen es päter nach Polen weitergeht. „Hier erwartet uns ein großes Bühnen- und Mitmachprogramm“, kündigt Michael Truch an.

Übernachten in Gastfamilien

„Usere Gruppe fährt zuerst nach Kattowitz, wo wir in Gastfamilien untergebracht sind. So lernen wir das Land besser kennen als etwa bei einem Urlaub“.

Höhepunkt ist die Messe mit Papst Franziskus. „Wir werden auf dem Feld übernachten wo wir die Messe feiern“, berichtet Kirsten Scharf von den Reiseplänen.

Um sich besser auf den Aufenthalt bei den Nachbarn vorzubereiten, hatten sich einige aus der Gruppe über Land und Leute informiert und gaben ihr Wissen jetzt an die anderen Reisenden weiter.

Auch polnische Vokabeln wurden schon gebüfftelt. „Erste Verständigungssprache wird Englisch sein, die zweite wohl mit „Händen und Füßen. Das hat auch auf den anderen Weltjugendtagen bestens funktioniert“, weiß Kirsten Scharf aus Erfahrung.

Um die Reisekasse aufzubessern, wollen die Jugendlichen am 12. Juni beim Treff in der Soester Heilig-Kreuz-Gemeinde nach der Sonntagsmesse einen Stand aufbauen und Kaffee und Waffeln anbieten. „Wir wollen unsere Gruppe vorstellen und alle Interessierten über unsere geplante Reise nach Krakau informieren. Wir hoffen natürlich auch auf finanzielle Unterstützung, denn solch einen Besuch beim Weltjugendtag gibt es nicht kostenlos“, sagen die jungen Leute.

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