Selber kochen anstatt Burger & Co.

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Berkan Alacam verzichtet auf Fast Food und Fertiggerichte. Stattdessen kocht er selbst Zuhause vor.

Hamm - Burger, Pommes oder Pizza - das ein oder andere Mal erlaubt es sich doch jeder mal Fast-Food zu essen. Aber nicht Berkan Alacam. Der 24-jährige Student kocht sich am liebsten Zuhause seine Essen vor. Das Essen selbst, sagt er sei eher monoton. Wieso er sich so ernährt und nicht immer das isst, worauf er Lust hat, erzählte er im Interview mit yourzz-Reporterin Kristina Eirich.

yourzz: Wie würdest du deine Ernährungsweise beschreiben?

Berkan: Meine Ernährung würde ich als monoton bezeichnen, da ich generell versuche die Dinge möglichst einfach zu halten. Pro Mahlzeit gibt es dabei je eine Quelle aus Eiweiß, Kohlenhydraten und gesundem Gemüse. Meistens ist es dann Reis mit Hähnchen oder Vollkornnudeln mit Gemüse Im Falle einer Diät würden die Kohlenhydrate wegfallen und durch pflanzliche und tierische Fette ersetzt werden, die dann als alternative Energiequelle fungieren.


yourzz: Vor was für Problemen und Herausforderungen wirst du dabei gestellt?

Berkan: Wenn man beispielsweise während einer Ernährungsumstellung/Diät unterwegs ist, ist es nicht leicht, das passende Essen zu finden. Eine Zubereitung unterwegs ist ja leider nicht möglich.

yourzz: Hast du Tipps und Tricks wie man mit diesen Problemen/Herausforderungen umgehen kann?

Berkan: Es gibt reichlich Alternativen, um nicht auf das gesunde Essen verzichten zu müssen. Eine Lösung dafür wäre, man kocht sich das Essen vor und hat es dann in einer Dose bei sich. Dies erfordert jedoch eine sehr vorausschauende Planung und sehr gutes Zeitmanagement. Man könnte sich auch nach Alternativen im Supermarkt umschauen. Wenn man sich dabei ein bisschen Zeit lässt und gründlich sucht, findet man sogar echt leckere und gesunde Sachen.


yourzz: Welchen Vorurteilen begegnest du? Was wird kritisiert?

Berkan: Die Blicke und Sprüche, die man erntet, wenn man auf einer WG- Party plötzlich eine Dose mit Reis und Hähnchen auspackt, sind da eher klassisch. Einerseits gibt es Leute, die einen solchen Lifestyle kritisieren, dass dies doch keinen Spaß mache und man so nicht das Studentenleben genießen könne. Andererseits gibt es auch Leute, die einen für solch eiserne Disziplin bewundern. Letzteres war bei mir eher der Fall. Wichtig ist einfach, dass man dahinter steht und weiß, wofür man das macht.


yourzz: Wie kamst du zu der Entscheidung dich so zu ernähren?

Berkan: Die Entscheidung meine Ernährung umzustellen kam durch einen Neujahrsvorsatz für das Jahr 2015. Zu dem Zeitpunkt hatte ich schon länger Fitness betrieben, aber durch unstrukturierte Ernährung eher mäßige Erfolge erzielt. Da war mir klar: „Zieh es jetzt mal konsequent einige Wochen durch und du wirst Erfolge sehen!“ Am Ende waren es fast drei Monate und die Erfolge hatte ich tatsächlich!


yourzz: Würdest du anderen deine Ernährungsweise ans Herz legen? Warum?

Berkan: Es muss jetzt nicht unbedingt meine Ernährungsweise sein, da sie sehr monoton und überhaupt nicht abwechslungsreich war, aber grundsätzlich empfehle ich so etwas jedem, der eine Veränderung an seinem/ihrem Körper herbeiführen möchte. Die Erfolge zeigen sich - zum Glück - nicht nur optisch, sondern auch psychisch. Man wird rundum, in allen Lebensbereichen, viel disziplinierter. Wichtig ist, man setzt sich ein Limit, um so ein Ziel vor Augen zu haben. Es ist zwar eine Herausforderung, aber der Mensch wächst bekanntlich ja an Herausforderungen.

Quelle: wa.de

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