Spiel mit Wind und Wellen

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Raus aufs Wasser ging es für die Schüler der Möhneseeschule

Möhnesee - Der Möhnesee ist ein Paradies für Wassersportler. In dessen Genuss kommen jetzt auch Schüler der Möhneseeschule. In der Windsurf-AG lernen Jugendlichen die Grundzüge des Windsurfens – und das mit viel Spaß.

Es ist bereits der vierte von fünf Terminen, den die Schüler der Windsurf-AG besuchen, und das Wetter ist perfekt. Blauer Himmel, Sonnenschein, nicht zu heiß und leichter Wind – für Anfänger wie gemacht zum Surfen. Zielsicher springen die 12 bis 13 Jahre alten Jugendlichen mit ihren Neopren-Anzügen ins Wasser, um sich zu akklimatisieren. Danach geht es auf die Bretter. 

In langen Bahnen fahren sie, üben das Wenden und tun ihr Bestes, um Surflehrer Björn Rusche von der Surfschule „Wildboards“ auf den Fersen zu bleiben. Der ist sehr zufrieden mit seinen Schützlingen: „Hier sind alle super motiviert! Das ist ja eine Arebeitsgemeinschaft, darum sind alle Schüler freiwillig hier. Wenn man Klassen zu Besuch hat, gibt es immer ein paar, die mit dem Sport nichts anfangen können. Aber hier sind alle begeistert.“ Zum Lehrstoff gehören neben dem Fahren an sich auch typische Wassersportbegriffe. 

Die Schüler müssen sich mit Bug und Finne auskennen, Luv und Lee auseinanderhalten können. Die Idee einer Windsurf-AG kam von der Möhneseeschule: „Wir wollten die Nähe zum See endlich mal nutzen“, erklärt Nico Siebeck. Der Sportlehrer hat selber während seines Studiums als Surflehrer gearbeitet und kennt Björn Rusche schon länger. Gemeinsam bringen sie den Schülern das Einmaleins des Surfens bei. Drei Stunden dauert eine Lehrstunde. 

Von 14 bis 17 Uhr sausen die Sechst- und Siebtklässler über das Wasser. Nächstes Jahr soll die AG erneut eingerichtet werden. Bei den Schülern kommt das gut an: „Ich bereue die Teilnahme kein bisschen“, erklärt der 13-jährige Nils. „Nächstes Jahr bin ich hundertprozentig wieder dabei.“

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