Programmier-Workshop: Blinkende Roboter und strahlende Kinder

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Benjamin Koch zeigt einem jungen Programmierer welche Befehle er nutzen muss, um B-O-B3 zum Leuchten zu bringen.

Lüdenscheid - Programmieren wie die Profis – das macht der Workshop „Programmier dir deinen B-O-B3“ möglich. Die Phänomenta Lüdenscheid lud Kinder im Alter von 11 bis 14 Jahren erstmals ein, sich einen eigenen kleinen Roboter zusammenzubauen.

Mit der Unterstützung der Workshopleiter Melanie Koch-Blöink und Benjamin Koch konnten die Kinder ihren B-O-B3 selbstständig zusammenlöten. Hierfür stand das gesponserte Material in der Lötecke zur Verfügung. 

Mit Programmiercodes wurden den Robotern in der Programmierecke unterschiedliche Befehle beigebracht. Dabei war in dem sogenannten Helm des Roboters ein USB-Anschluss, um den B-O-B3 mit dem Computer zu verbinden. 

Augen leuchten blau und rosa

Dank der einfachen Anleitung, die die Firma nicai-systems dazu entworfen hat, war das Löten und Programmieren ein echtes Kinderspiel. Beispielsweise konnten die Kinder die Befehle so einprogrammieren, dass die Augen ihres B-O-B3 blau leuchteten – das Mädchen der Truppe bevorzugte rosa, auch das war mit der Hilfe der Workshopleiter möglich. 

Der kleine Roboter B-O-B3 besteht aus 26 Bauteilen.

Außerdem haben die Kinder ein Spiel programmiert, das sie dann auf den B-O-B3 installierten. „Die Jungs wollen auch kaum eine Pause machen“, erzählte Melanie Koch-Blöink. Auf die Mittagspause wollten sie eigentlich viel lieber verzichten. 

Kaum aus dem Konzept zu bringen

Das Mädchen und die sechs Jungs waren kaum aus dem Konzept zu bringen. Angestrengt starrten sie auf die Bildschirme und gaben verschiedene Programmiercodes ein. 

Die angeschlossenen B-O-B3 blinkten in unterschiedlichsten Farben – bei den einen mal grün, bei den anderen blau. „In den B-O-B3 sind verschiedene Lichtsensoren, die bei unterschiedlichen Werten andere Farben annehmen“, erklärte die Workshopleiterin. Den Roboter durften die Kinder dann am Ende des Tages mit nach Hause nehmen, um dort weiter mit ihm zu spielen.

Von Viola Schütz

Quelle: wa.de

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