Tipps für eine Bewerbung

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Individualität bei einer Bewerbung ist wichtig.

Märkischer Kreis - Die Konkurrenz auf dem Stellenmarkt ist groß. Wer sich im Wettbewerb unbedarft auf einen Ausbildungs- oder Praktikumsplatz bewirbt, verpatzt schnell seine Chance. Denn: Über die Bewerbung erfahren Personalchefs die ersten Details – gut aufbereitet kann sie Türen öffnen. Oder aber ein K.-o.-Kriterium sein.

Es gilt: Je besser informiert, desto größer der mögliche Erfolg. Auf ein Standard-Anschreiben sollte sich der Bewerber nie verlassen. Für Brigitte Hölper, Geschäftsführung der Firma Möhling in Altena, gibt es kaum etwas, das einen schlechteren Eindruck hinterlässt: „Der Bewerber sollte sich unbedingt die Mühe machen, einen Bezug zum Unternehmen zu finden – und den auch klar darstellen“, betont sie. „Außerdem wollen wir die Person kennenlernen – Hobbys und Ferienjobs können also gerne im Lebenslauf genannt werden.“ Immerhin zeigen solche nebenschulischen Aktionen Engagement. 

Manche Firmen nehmen Bewerbungen schon eineinhalb Jahre im Voraus entgegen – solche Möglichkeiten sollte jeder Bewerber unbedingt prüfen. Wie die Bewerbung erfolgen soll – ob online oder in einer Bewerbungsmappe – kann im Zweifel direkt bei den Unternehmen erfragt werden. Darüber hinaus achte die Geschäftsführerin vor allem auf die Vollständigkeit einer Bewerbung. „Es muss alles da sein: Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse.“ 

Klare Richtung zur Orientierungshilfe

Als Orientierungshilfe gibt es für Bewerber klare Richtlinien. Deckblatt und Foto sind kein Muss – zweiteres kann aber ein großer Vorteil sein. Weniger Spielraum gibt es beim Anschreiben und dem Lebenslauf. Das Anschreiben sollte möglichst präzise und knackig formuliert sein. Denn: Mehr als eine DIN-A4-Seite Platz gibt es dafür nicht. 

Auf dieser sollte selbstbewusst geschildert sein, warum man sich für Ausbildung/Praktikum entschieden hat, warum die Bewerbung an jenes Unternehmen geht und warum man die richtige Person für die Stelle ist. Die eigenen Stärken dürfen hervorgehoben werden. „Ich finde es gut, wenn Bewerber im Anschreiben an ihren Lebenslauf anknüpfen und erwähnen, was sie können und bereits gemacht haben“, betont Hölper. Das Anschreiben ist das erste, was der mögliche Arbeitgeber liest – Rechtschreibfehler sind da absolut fehl am Platz.

Nach dem Anschreiben folgt der Lebenslauf. Tabellarisch sollte dieser neben Angaben zur Person vor allem die schulische Laufbahn sowie relevante Nebentätigkeiten aufzeigen. Das können praktische Erfahrungen sein – auch ehrenamtliche Aufgaben gehören dazu. Ebenso sollten Sprach- und Computerkenntnisse in den Lebenslauf. „Wenn jemand mehrsprachig ist, sollte er das ruhig hervorheben. Das ist definitiv eine Stärke“, sagt Hölper. 

Kopien von Zeugnissen und Zertifikaten anhängen

Wichtig: Kopien von Zeugnissen, Zertifikaten und Bescheinigungen über andere Stellen gehören unbedingt in den Anhang. Die Reihenfolge der Bewerbung: Das Anschreiben liegt auf. In der Mappe folgen ein Deckblatt (mit Foto), der Lebenslauf (auch hier ist ein Foto möglich) und die Anlagen. „Und immer die richtigen Ansprechpartner nennen“, hebt Hölper hervor. 

Übrigens: Auch die Firma Möhling sucht derzeit noch Azubis für den Industriemechaniker, Fachrichtung Produktionstechnik. Beginn ist der 1. August. Hinweis: Formatvorlagen sind zwar hilfreich, sie sollten aber nur der Orientierung dienen. Personalchefs merken so was – einen guten Eindruck hinterlässt das auf jeden Fall nie.

Alles Wichtige findet ihr unter www.planet-beruf.de und www.arbeitsagentur.de. Zur Webseite der Firma Möhling geht es hier: www.moehling.com.

Quelle: wa.de

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