VW-Händler in USA kritisieren Autobauer und Modellauswahl

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Ein mit Laub bedecktes Auto vom Hersteller Volkswagen (VW) Typ Polo. Foto: Daniel Bockwoldt/Symbolbild

Berlin (dpa) - Die US-amerikanischen Volkswagen-Händler haben den Autobauer und dessen Modellauswahl scharf kritisiert. "Die Modelle waren veraltet und auch noch überteuert für den amerikanischen Markt", sagte der Chef des VW-Händlerverbandes, Alan Brown, der Zeitung "Die Welt" (Dienstag).

Der zweitgrößte europäische Hersteller habe es seit Jahren nicht verstanden, die richtigen Autos für den wichtigen US-Markt zu bauen. Die US-Umweltbehörde EPA hatte den Skandal um gefälschte Abgaswerte bei VW-Dieselfahrzeugen ans Licht gebracht.

Seit Bekanntwerden der Affäre hätten die US-Händler aber nur einen leichten Umsatzrückgang verzeichnet, sagte Brown. Hauptsorge der US-Kunden sei, "wie sich ein Umbau der Wagen auf die PS-Leistung auswirken wird". So gebe es VW-Fahrer, die eine Umrüstung ihres Fahrzeugs grundsätzlich ablehnten.

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