Mieses Image

Umfrage: Manager sind überbezahlt und gierig

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Illustration zum Thema Manager.

Berlin - Manager haben in Deutschland ein ziemlich schlechtes Image. Die große Mehrheit der Bundesbürger hält die Bosse im Land für überbezahlt und für verantwortungslos.

In einer repräsentativen Emnid-Umfrage im Auftrag des Nachrichtensenders N24 antworteten 70 Prozent der Befragten, die Managergehälter seien „viel zu hoch“, weitere 21 Prozent fanden die Bezahlung „etwas zu hoch“. Gut zwei Drittel der Bundesbürger (67 Prozent) sprechen sich für eine gesetzliche Gehaltsobergrenze für Manager aus.

Die Firmenlenker haben kein gutes Image - vor allem, wenn sie für Großkonzerne arbeiten. So glauben die meisten Bundesbürger, dass Manager in Konzernen vor allem auf kurzfristige Gewinnmaximierung aus sind (92 Prozent), zu selten Verantwortung für Mitarbeiter übernehmen (90 Prozent) und ihre Angestellten kaum an den Konzerngewinnen beteiligen (75 Prozent).

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Das Image von Managern in mittelständischen Familienunternehmen ist besser: Hier unterstellen nur 18 Prozent der Befragten kurzfristige Gewinnmaximierung als oberstes Ziel. Auch der Vorwurf, zu wenig Verantwortung für die Mitarbeiter zu übernehmen, wird seltener gemacht (20 Prozent). Und nur 34 Prozent der Befragten glauben, dass mittelständische Manager ihre Mitarbeiter unzureichend am Gewinn beteiligen.

dpa

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