Solaranlagen-Besitzer

Schwarz-Rot will Eigenstrom-Umlage verschärfen

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Montage einer Solaranlage auf einem Hausdach.

Berlin - Alle Besitzer neuer Solaranlagen sollen künftig bei einer Eigennutzung des Stroms eine Solidarabgabe zahlen.

Darauf haben sich die Unterhändler von Unions- und SPD-Fraktion geeinigt, hieß es am Donnerstag aus Koalitionskreisen. Zunächst hatte die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ darüber berichtet. Demnach sollen alle Strom-Selbstversorger vom Industrieunternehmen bis zum Bürger 40 Prozent der Ökostromumlage je Kilowattstunde als „Energie-Soli“ entrichten. Das wären derzeit rund 2,5 Cent.

Bisher war geplant, dass kleine Solaranlagen ausgenommen bleiben. Damit soll einer Schieflage begegnet werden: Durch die steigende Selbstversorgerzahl werden die Umlagen und Abgaben beim Strompreis auf weniger Schultern verteilt. Ob der Bundestag die Regelung Ende Juni billigen wird, ist noch unklar.

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dpa

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