Laut Statistischem Bundesamt

Deutsche: 1,6 Billionen Euro für Wohnen, Auto, Essen

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Private Haushalte in Deutschland stecken mehr Geld in den Konsum - im vergangenen Jahr stiegen die Ausgaben auf 1,57 Billionen Euro.

Wiesbaden - Private Haushalte in Deutschland stecken mehr Geld in den Konsum - im vergangenen Jahr stiegen die Ausgaben auf 1,57 Billionen Euro.

Angesichts niedriger Zinsen stecken die privaten Haushalte in Deutschland mehr Geld in den Konsum. Die Konsumausgaben stiegen 2013 auf 1,57 Billionen Euro, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Das Plus zum Vorjahr lag preisbereinigt bei 0,9 Prozent, nominal bei 2,5 Prozent.

Fast ein Viertel (24,4 Prozent) der Konsumausgaben der privaten Haushalte floss in Wohn- und Wohnnebenkosten. Weitere große Kostenblöcke waren Verkehr (13,4 Prozent) sowie Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke (12,0). Seit dem Jahr 2000 erhöhten die Menschen in Deutschland ihre Konsumausgaben nominal um fast ein Drittel (31,6 Prozent).

Für den europäischen Vergleich lagen den Statistikern nur Zahlen aus dem Jahr 2012 vor. Danach stiegen die Konsumausgaben der Deutschen in dem Jahr überdurchschnittlich: Sie legten preisbereinigt um 0,8 Prozent zu - in der gesamten EU sanken sie um 0,7 Prozent. Am stärksten sparten die Menschen in Griechenland: Hier gingen die Konsumausgaben um rund neun Prozent zurück.

Arbeit ist in Deutschland dagegen im vergangenen Jahr deutlich teurer geworden. Die Kosten für die geleistete Arbeitsstunde stiegen um 2,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden berichtete. Die Bruttoverdienste der Beschäftigten stiegen dabei stärker als die Lohnnebenkosten beispielsweise für Verwaltung und Sozialversicherungen. Im europäischen Vergleich lagen nur Werte für die Arbeitskosten bis zum dritten Quartal 2013 vor. Mit einer Steigerung um 1,9 Prozent lag Deutschland deutlich über dem EU-Schnitt von 1,0 Prozent.

ilo/cha/dpa

 

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