Neues Konzept

Netto testet als erster Discounter eine revolutionäre Idee

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Die Supermarktkette Netto plant einen revolutionären Coup

Netto testet ein neues Konzept, mit dem der Discounter den Bezahlvorgang vereinfachen will. Lange Schlangen an den Kassen sollen der Vergangenheit angehören.

Jeder kennt das: Nach Feierabend will man sich beim Discounter ums Eck noch schnell eine Kleinigkeit zum Essen holen. Aber kaum hat man den Supermarkt betreten, möchte man ihn am liebsten schon wieder verlassen - denn die Schlange an den Kassen zieht sich durch den halben Laden. 

Unterschiedliche Studien des Einzelhandels zeigen ganz klar: Am meisten stört den Kunden das lange Warten an der Kasse. Das soll sich nun ändern: Wie Chip.de berichtet, bietet Netto seinen Kunden einen ganz besonderen Service an: SB-Kassen. Kassen zur Selbstbedienung also.

Der Kunde wird zum Kassierer

An den SB-Kassen ziehen die Kunden ihre Produkte selbst über den Scanner - genauso wie es die Kassierer normalerweise machen. Wenn der Strichcode beschädigt sein sollte und das Scannen eines Produkts nicht funktioniert, kann alternativ eine Ziffernfolge manuell eingegeben werden. Sie steht unter dem Strichcode geschrieben. Bezahlt werden kann allerdings nicht bar, sondern nur mit Karte: An den Terminals werden VPay, Visa, Maestro, MasterCard, Geldkarte, EC und Geschenkgutscheine akzeptiert. Außerdem ist die Bezahlung über die Netto-App möglich.

Netto testet die SB-Kassen zunächst nur

Zum Einsatz kamen die Kassen zur Selbstbedienung bisher bei Supermärkten wie Kaufland oder Rewe. Netto ist der erste Discounter, der den Kunden diesen Service anbietet - zunächst allerdings nur als Pilotprojekt in ausgewählten Filialen. Seit Sommer 2017 kann an den SB-Kassen bereits bezahlt werden - unter anderem in München, Hamburg, Osnabrück und Regensburg.

Sollte das Konzept überzeugen, könnten auch Aldi oder Lidl nachziehen.

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