Staatliche Unterstützung

Italienische Bank Intesa Sanpaolo streicht Tausende Stellen

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Die Großbank Intesa Sanpaolo: Italiens Banken ächzen seit geraumer Zeit unter einem Berg fauler Kredite. Foto: Lena Klimkeit

Turin (dpa) - Die italienische Großbank Intesa Sanpaolo baut nach der Übernahme zweier heimischer Rivalen Tausende Stellen ab.

Rund 7500 Mitarbeiter würden im Rahmen eines freiwilligen Abfindungsprogramms gehen, teilte die Bank in Turin mit. Hinzu kämen 1500 Beschäftigte, die ohnehin bis Ende kommenden Jahres in Rente gingen.

Italiens Banken ächzen seit geraumer Zeit unter einem Berg fauler Kredite. Branchenriese Intesa hatte deshalb im Sommer die vom Kollaps bedrohten, deutlich kleineren Wettbewerber Banca Popolare di Vicenza und Veneto Banca übernommen. Der italienische Staat unterstützte das nicht ganz risikofreie Unterfangen mit einem Milliardenbetrag.

Nun stellt sich Intesa neu auf. Mit den Gewerkschaften sei eine Vereinbarung über den Stellenabbau getroffen worden, erklärte die Bank. Darin festgeschrieben sind auch 1500 neue Jobs, teilweise allerdings auf freiberuflicher Basis.

Der Stellenabbau soll bis Mitte 2020 durchgezogen werden. Im vierten Quartal dieses Jahres verbucht die Bank dafür 45 Millionen Euro an Kosten. Ab 2021 erwartet Intesa dann Einsparungen von 675 Millionen Euro jährlich.

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