Internetwerbung wächst in der Krise um knapp zehn Prozent

+
Internetwerbung ist in der Krise um knapp zehn Prozent gewachsen.

Hamburg - Die Werbung im Internet hat laut einer Studie des Marktforschungsinstituts Nielsen im Krisenjahr 2009 um knapp zehn Prozent zugelegt. Welche Online-Bereiche boomten:

Im Vergleich zum Vorjahr habe die Branche damit ihre Bruttoumsätze auf 1,6 Milliarden Euro steigern können, teilte Nielsen am Dienstag in Hamburg mit. Der Werbemarkt im Internet habe anders als andere Branchenbereiche der Krise standgehalten. Die meisten Aufträge für Internetwerbung vergaben mit einem Volumen von 234,3 Millionen Euro den Angaben zufolge im Jahr 2009 Online-Dienstleister wie etwa Suchmaschinen, Partnerbörsen, Onlinespiele oder Jobvermittlungen. Am zweitstärksten seien Unternehmen mit nicht auf spezielle Produkte bezogener Werbung im Internet aufgetreten, wobei diese Kampagnen um vier Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen seien, hieß es. Ein deutliches Plus von 70 Prozent und damit etwa 55 Millionen Euro mehr als 2008 investierte der Branchenbilanz zufolge der Bereich E-Commerce, zu dem Onlineshops, Flug- und Hotelbörsen und allgemein Unternehmen mit Handelsangeboten im Internet zählen.

Laut Bilanz nimmt die Spitze des Firmenrankings im Internet als werbestärkstes Unternehmen der Modekonzern Esprit aus Ratingen mit Bruttoinvestitionen von 84,4 Millionen Euro ein. Zugleich ist Esprit auch das werbeintensivste Unternehmen, das die höchsten Steigerungsraten im Internet mit einem Plus von etwa 48 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr verzeichnete.

apn

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare