Starkes Online-Geschäft

Handelskonzern Würth weiter auf Wachstumskurs

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Würth-Logistikzentrum in Künzelsau: Früher auf Schrauben spezialisiert, bietet Würth inzwischen auch Werkzeuge, Elektronik oder chemische Produkte an. Foto: Marijan Murat

Künzelsau (dpa) - Mit einem starken Zuwachs im Internet-Geschäft und guten Ergebnissen vor allem in Ost- und Südeuropa im Rücken setzt der Werkzeug-Handelskonzern Würth seinen Wachstumskurs fort.

Der Umsatz sei um 7,5 Prozent auf rund 12,7 Milliarden Euro im Jahr 2017 gestiegen, teilte Würth auf Basis vorläufiger Zahlen mit.

Der Bereich E-Business allein wuchs den Angaben zufolge um fast 20 Prozent und trug rund 2 Milliarden Euro bei. Auch diesmal wuchs das operative Ergebnis deutlich stärker als der Umsatz: Von 615 Millionen Euro im Vorjahr kletterte es auf voraussichtlich 760 bis 770 Millionen Euro - ein Plus von etwa 25 Prozent.

Neben der guten Konjunktur verwies Konzernchef Robert Friedmann darauf, dass die "Multikanalstrategie" - die Verknüpfung der Vertriebswege Außendienst, Niederlassungen und E-Business - mehr und mehr greife. Würth steckt derzeit viel Geld in den Ausbau des Internet-Vertriebs, will die klassischen Wege aber erhalten.

Früher auf Schrauben spezialisiert, bietet Würth inzwischen auch Werkzeuge, Elektronik oder chemische Produkte an. Die Zahl der Mitarbeiter weltweit erhöhte sich 2017 um 2 634 auf gut 74 000. In Deutschland arbeiten 22 620 Menschen bei Würth.

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