Online-Expansion

H&M mit Gewinnrückgang

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Insgesamt kam H&M Ende August auf 4553 Läden weltweit. 90 Filialen will der Konzern in diesem Jahr schließen, aber auch neue aufmachen. Foto: Hauke-Christian Dittrich

Stockholm (dpa) - Der wachsende Bestellboom über das Internet und die stärker werdende Konkurrenz bringen den schwedischen Textilhändler Hennes & Mauritz (H&M) in Bedrängnis.

Wie H&M mitteilte, ging der Gewinn wegen kräftiger Preisnachlässe zwischen Juni und August um mehr als ein Fünftel auf 3,8 Milliarden schwedische Kronen (400 Mio Euro) zurück.

Der Umsatz legte im dritten Geschäftsquartal um 5 Prozent auf 51,2 Milliarden Kronen zu. H&M hatte die Preise gesenkt, um die Sommerware aus den Lagern zu bekommen. Das zehrt am Gewinn.

Die gesamte Modebranche befinde sich derzeit im Umbruch, sagte H&M-Chef Karl-Johan Persson. Auch H&M trage dem Wandel zur Digitalisierung Rechnung und mache online große Fortschritte. 25 bis 30 Prozent der Umsätze werden laut Persson derzeit im Internet erzielt. Gleichzeitig kämen aber immer weniger Kunden in die Läden, räumte er ein. Der Konzernlenker hofft nun auf ein gutes Herbstgeschäft. Die Kollektion sei gut angekommen, sagte er.

Insgesamt kam der Konzern Ende August auf 4553 Läden weltweit. 90 Filialen will der Konzern in diesem Jahr schließen, aber auch neue aufmachen. Am Ende will H&M 385 mehr Läden haben als vor einem Jahr. Das Onlinegeschäft wird weiter ausgebaut.

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