Eon-Chef fordert Stromzuschüsse für Geringverdiener

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Der Vorstandsvorsitzende der E.ON AG, Johannes Teyssen

Berlin - Eon-Chef Johannes Teyssen hat für Familien mit niedrigem Einkommen staatliche Zuschüsse zu den Stromkosten gefordert.

“Wird der Energieumbau zu teuer, dann muss das Sozialsystem einspringen und die Mehrbelastung für einkommensschwache Haushalte abfedern“, sagte der Vorstandsvorsitzende des größten deutschen Energiekonzerns der “Bild“-Zeitung (Donnerstag). Die Energiewende dürfe Strom nicht “zum Luxusgut, zum Spaltgraben der Gesellschaft“ machen.

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Teyssen sagte zugleich, die Strompreise seien in den vergangenen Jahren “nicht übermäßig stark gestiegen“. An den Erhöhungen trage auch der Staat seinen Anteil. Das habe auch mit der Tatsache zu tun, dass vieles über den Strompreis geregelt werde. Der Staatsanteil liege inzwischen bei 45 Prozent. “Unter anderem finanziert die Ökosteuer die Renten mit.“ Teyssen forderte die Verbraucher auf, viel bewusster mit Energie umzugehen.

dpa

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