Intransparente Preispolitik beim Billigflieger?

Easyjet verklagt: Gepäckpreise der Grund

Verbraucherschützer haben den britischen Billigflieger Easyjet wegen mutmaßlich irreführender Online-Gepäckpreise verklagt.

München - Easyjet informiere nicht darüber, dass sich die Preise für aufzugebendes Gepäck erhöhen könnten, je näher der Abflugtag rücke, kritisierte die Verbraucherzentrale Brandenburg (VZB) am Mittwoch.

Im Sommer und Herbst vergangenen Jahres habe die VZB infolge von Verbraucherbeschwerden vier Flugstrecken mehrfach getestet. "Dabei haben wir festgestellt, dass sich die Preise für Aufgabegepäck bis Flugantritt tatsächlich häufig erhöhten", erklärte VZB-Reiserechtsexpertin Sabine Fischer-Volk. "EasyJet muss transparent über die Kosten aufklären, denn nur dann können Verbraucher informiert entscheiden, wann sie ihr Gepäck buchen."

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Zwar stehe in den Online-Gepäckinformationen, dass die Preise für das aufzugebende Gepäck variieren. Es fehle allerdings die Information, dass der bei Flugbuchung angegebene Gepäckpreis bei späteren Nach- oder Zubuchungen teurer werden könne.

Die Verbraucherschützer verwiesen auf eine EU-Verordnung, wonach Fluggesellschaften transparent über derartige Zusatzkosten aufklären müssten. Auf eine Abmahnung der VZB habe Easyjet nicht reagiert.

afp

Rubriklistenbild: © AFP

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