SPD drängt auf EU-Wirtschaftsregierung

+
SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles.

Berlin - Ein Konzept zur Bekämpfung der Euro-Krise? Die SPD hat sich für rasche Schritte zur Bildung einer Wirtschaftsregierung in Europa ausgesprochen.

Die Europäische Zentralbank dürfe die Finanzpolitik in der EU nicht länger steuern, sagte Generalsekretärin Andrea Nahles am Montag nach einer Telefonschaltung der Parteispitze in Berlin. Notwendig seien eine bessere Koordinierung und ein Gesamtkonzept, um mit der gegenwärtigen Krise dauerhaft fertig zu werden. Dazu seien aus Sicht der SPD auch Eurobonds unter strikten Auflagen erforderlich. Nahles forderte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) auf, vor dem Bundestag möglichst bald ihre Linie in der Schuldenkrise zu erklären. Es bleibe jedoch dabei, dass die Sozialdemokraten die notwendigen Schritte im Parlament mittragen wollten. Es dürfe dabei nicht um Wahltaktik gehen.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare