Kampf der Discounter

Neuerung bei dm: Damit reagiert der Drogerie-Riese auf den Druck von Aldi und Lidl 

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Der Siegeszug der Eigenmarken soll weitergehen: Neben Produkten von Balea und Alverde will dm nun mit dem Label 183 Days die Discounter Aldi und Lidl abhängen. 

dm muss reagieren. Aldi und Lidl verkaufen Produkte, die früher dem Drogerie-Discounter vorbehalten waren. So will dm konkurrenzfähig bleiben.

Immer wieder muss dm sich neue Strategien einfallen lassen, um sich gegen Discount-Riesen wie Aldi oder Lidl durchzusetzen. Denn diese tummeln sich zunehmen in ihrem Metier. Mittlerweile verkauft Aldi Süd immer erfolgreicher Make Up, Cremes und Shampoos. Dabei nimmt die Zahl der Markenprodukte stetig zu. Die Drogerie-Riesen dm und Rossmann sind gezwungen, zu reagieren.

So hat Rossmann, laut dem Computermagazin Chip, bereits Exklusivverträge unterschrieben, damit Kunden gewisse Marken nur beim Drogerie-Marktführer erwerben können. Auch dm nutzt eine ähnliche Strategie. Zudem baut dm aber auch neue Marken auf. 

Drogeriemarkt dm: Sortiment wird alle 183 Tage ausgetauscht

Günstige Eigenmarken wie Balea oder Alverde konnten sich bereits durchsetzen. Daneben will dm nun auch mit der Marke 183 Days bei den Kunden punkten. Das Besondere: Die Produkte sind über einen Zeitraum von 183 Tagen erhältlich. Anschließend wird das Sortiment komplett erneuert. So will der Drogeriemarkt dm schnell auf Veränderungen auf dem Markt reagieren. Außerdem kann der Kunden so mit seinem Einkauf unmittelbar auf den Markt Einfluss nehmen. 

Getestet werden Produkte wie Mascara, Make Up, Lipgloss und weitere Kosmetikprodukte zu unterschiedlichen Themengebieten. Im Moment werden die Themenschwerpunkte Asian Fusion, Glitter Galaxy und Fruit Paradiese getestet. Laut Chip.de soll es im Februar mit neuen Themenschwerpunkten weitergehen.  

Drogeriemarkt dm: lauter, weiter, unkonventioneller 

„Einen Tick lauter, einen Schritt weiter. Wir lieben das Neue, Unkonventionelle, Individuelle“, heißt es auf der Website von dm. Angesprochen werden soll damit vor allem eine junge Zielgruppe, unter 18 Jahre. Darum wird die neue Marke ausschließlich über Social-Media-Kanäle wie YouTube, Facebook und Instagram beworben. Laut dem Computermagazin will sich dm damit von der Konkurrenz als Trendsetter durchsetzen und die zehn Milliarden Euro Umsatzmarke durchbrechen.  

Aldi setzt dagegen auf andere Maßnhamen, um den eigenen Umsatz zu steigen. Der Discounter verscherbelt Aldi Smartphones nun für unter 50 Euro. Da verzeihen es die Kunden vielleicht auch schneller, wenn auf einem Aldi-Produkt eine erschreckende Beschriftung auftaucht. Darüber hinaus planenLidl und Kaufland ein spezielles Sammelsystem für Recycling.

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lw/Glomex

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