Existenzsicherung

DGB fordert höheren Mindestlohn wegen guter Wirtschaftslage

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Ein Zimmermädchen richtet in einem Hotel die Betten. Die Gewerkschaften fordern eine deutliche Steigerung des Mindestlohns. Foto: Jan-Philipp Strobel

Berlin (dpa) - Die Gewerkschaften fordern eine deutliche Steigerung des Mindestlohns.

"Wir haben aktuell eine exorbitant gute wirtschaftliche Situation und einen extrem stabilen Arbeitsmarkt", sagte der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB), Reiner Hoffmann, den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Wir können uns auf einen höheren Mindestlohn einigen als die 9,19 Euro, die sich aus der Entwicklung der Löhne ergeben."

Hoffmann bezog sich dabei auf jüngste Berechnungen des Statistischen Bundesamts, wonach der Mindestlohn zum Januar 2019 von aktuell 8,84 Euro pro Stunde auf 9,19 Euro steigen könnte. Der DGB-Chef betonte, die Entwicklung der Tariflöhne sei ein "Richtwert".

Die Mindestlohnkommission, die über die Steigerung berate, müsse auch die gesamtwirtschaftliche Lage berücksichtigen. Auf mittlere Sicht müsse der Mindestlohn existenzsichernd sein.

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