Wie stehen Kreditinstitute da?

Deutsche Aufseher veröffentlichen Ergebnisse von Bankentests

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Wie stehen die Banken in Deutschland da? In Frankfurt werden die Ergebnisse der vierten Niedrigzinsumfrage inklusive Stresstest vorgestellt. Foto: Boris Roessler

Frankfurt/Main (dpa) - Wie sehr zehren die Niedrigzinsen an der Substanz der Banken in Deutschland? Welche Risiken schlummern in der Immobilienfinanzierung? Antworten auf diese und weitere Fragen geben die Aufseher von Bundesbank und Bafin heute.

In Frankfurt stellen Bundesbank-Vorstand Joachim Wuermeling und der oberste Bankenaufseher der Finanzaufsicht Bafin, Raimund Röseler, die Ergebnisse der vierten Niedrigzinsumfrage inklusive Stresstest vor. Seit Anfang April mussten die etwa 1400 kleineren und mittleren Kreditinstitute in Deutschland, die unter unmittelbarer nationaler Aufsicht stehen, Daten dafür liefern.

Der Test bestand dieses Mal aus zwei Bausteinen: In einer Umfrage mussten die Institute beantworten, wie ihre Pläne und Prognosen auf fünf Zinsszenarien für den Zeitraum 2019 bis 2023 reagieren würden. Im eigentlichen Stresstest simulierten die Institute ihre Ertragslage für die Jahre 2019 bis 2021 jeweils in einem Basis- und einem Stressszenario mit erheblicher Wirtschaftseintrübung. Ausgewählte Institute mussten zudem Informationen zu Risiken aus Immobilienfinanzierungen und zur Entwicklung der Standards für die Kreditvergabe an Unternehmen liefern.

Die vorherigen Niedrigzinsumfragen aus den Jahren 2013, 2015 und 2017 hatten nach Einschätzung der Aufseher gezeigt, dass langanhaltende Phasen niedriger Zinsen, starke wirtschaftliche Abschwünge oder eine abrupte Zinswende kleine und mittelgroße Kreditinstitute "nachhaltig herausfordern". Regelmäßige Prüfungen seien daher unerlässlich.

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