Chipkrise beim Autobauer hält an

Daimler schickt Mitarbeiter wieder in Kurzarbeit

Im Werk Rastatt der Daimler AG wird an einer Mercedes-Benz A-Klasse der Mercedesstern angebracht.
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Erneuter Stillstand durch die Chipkrise: Mitarbeiter mehrerer Daimler-Werke müssen wieder in Kurzarbeit.

Die Krise aufgrund des Lieferengpasses von Halbleiterkomponenten ist bei Daimler noch nicht überstanden. Der Konzern schickt Mitarbeiter in Bremen, Rastatt und einem Werk in Ungarn erneut in die Kurzarbeit.

Stuttgart - Die Chipkrise aufgrund mangelnden Nachschubs von wichtigen Halbleiterkomponenten führte beim Autobauer Daimler bereits im Januar zu Produktionsstopps. Tausende Mitarbeiter mehrerer Werke mussten in die Kurzarbeit und viele Fahrzeuge konnten nicht fertiggestellt werden. Zwischenzeitlich schien sich die Lage wieder beruhigt zu werden. Nun müssen Tausende Daimler-Angestellte in Bremen, Rastatt und einem Werk in Ungarn wieder in die Kurzarbeit. Die Maßnahme soll laut dem Konzern zunächst nur bis Ende der Woche andauern. Wie BW24* berichtet, schickt Daimler Tausende Mitarbeiter wieder in Kurzarbeit - „Kapitalismus am Limit“.

Daimler wird auch von Bosch beliefert. Der Autozulieferer aus Stuttgart eröffnete vor wenigen Tagen eine hochmoderne Chipfabrik in Dresden, die ein Problem der Autoindustrie bekämpft (BW24* berichtete). *BW24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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