Umsatz und Ergebnis gesteigert

Daimler legt dank Absatz-Bestwerten weiter zu

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Daimler hat im vergangenen Jahr den weltweiten Spitzenplatz beim Verkauf von Premiumautos gegenüber BMW verteidigt. 

Die guten Verkaufszahlen zeigen Wirkung in der Bilanz des Stuttgarter Autobauers Daimler. Das bedeutet auch: mehr Geld für Aktionäre und Mitarbeiter.

Stuttgart - Getrieben von neuen Absatz-Bestwerten hat der Autobauer Daimler 2017 Umsatz und Ergebnis weiter steigern können. In einem von Diesel-Debatten und Kartell-Vorwürfen geprägten Jahr verbuchte der Stuttgarter Konzern einen Umsatz von 164,3 Milliarden Euro - 7 Prozent mehr als im Jahr 2016.

Noch deutlicher fällt das Plus beim auf die Aktionäre entfallenden Gewinn aus: 10,5 Milliarden Euro bedeuten 23 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Daimler profitiert hier auch von der US-Steuerreform, die sich im Konzernergebnis positiv niederschlägt.

Obwohl die Dynamik gegen Ende des Jahres nachgelassen hatte, verteidigte Daimler den weltweiten Spitzenplatz beim Verkauf von Premiumautos im vergangenen Jahr gegen den Rivalen BMW. 2,29 Millionen Autos der Kernmarke Mercedes-Benz wurden verkauft und damit 9,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Konzern insgesamt - also Trucks, Busse und Vans hinzugerechnet - setzte fast 3,3 Millionen Fahrzeuge ab. Das sind 9 Prozent mehr als im Vorjahr.

5700 Euro Euro Prämie für Mitarbeiter

Nach oben geht es auch mit der Prämie für die Mitarbeiter und mit der Dividende. Die rund 130.000 nach Tarif Beschäftigten in Deutschland sollen im April bis zu 5700 Euro bekommen. Das sei der höchste Betrag der Firmengeschichte, teilte Daimler am Donnerstag mit. Im Vorjahr hatte es 5400 Euro gegeben. Die Aktionäre sollen 3,65 Euro Dividende je Aktie bekommen - 40 Cent mehr als im Vorjahr. Dem muss die Hauptversammlung im April allerdings noch zustimmen.

Was den Absatz angeht, erwartet Daimler in diesem Jahr eine leichte Steigerung im Vergleich zu 2017. Auch beim Umsatz wird eine leichte Steigerung prognostiziert, das operative Ergebnis hingegen soll sich auf dem Niveau des vergangenen Jahres bewegen.

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dpa

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