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Coronavirus: Wucherpreise für Mundschutzmasken auch in Deutschland

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Medizinischer Mundschutz

Die Ausbreitung des Coronavirus führt zu Verunsicherung in der Bevölkerung. Vermehrt kaufen die Menschen Mundschutzmasken - doch diese bieten nur vermeintlich Schutz. 

  • Seit dem Ausbruch des neuartigen Coronavirus steigt auch in Deutschland* die Verunsicherung. 
  • Jüngst sind auch die Fälle in Italien* dramatisch gestiegen. Auch wirtschaftlich hat das Virus Folgen
  • Jetzt verlangen einige Verkäufer von Mundschutzmasken im Internet Wucherpreise. Dabei helfen die Masken nur bedingt. 

München - Noch ist es in Deutschland nicht zu Hamsterkäufen gekommen. Zumindest nicht in Supermärkten. Mangel gibt es in einigen Gebieten aber dennoch. Denn wegen der erhöhten Nachfrage gehen in immer mehr Apotheken die Mundschutzmasken* aus. Als vermeintlicher Schutz* vor dem neuen Coronavirus werden jetzt auch online mehr Mundschutz- und OP-Masken gekauft - was vereinzelt zu extremen Preissprüngen führt. 

Saftige 19.90 Euro verlangte am Mittwoch etwa ein Händler auf Amazon für eine Box mit 50 Mundschutzmasken „mit elastischen Ohrschlaufen weiß 3-lagig“ des Herstellers SF. Das gleiche Produkt hatten Versandapotheken kürzlich noch für 3,95 Uhr im Angebot. 

Video: Wie ansteckend ist das Coronavirus?

Coronavirus: Händler nutzen die Verunsicherung aus - und verlangen Wucherpreise für vermeintlichen Schutz

Die Plattform Amazon soll überteuerte Angebote bereits von den Seiten entfernt und Händler verwarnt haben, keine unangemessenen Preise zu verlangen. Das berichtet das US-Internetmagazin Wired. Ein Amazon-Sprecher sagte der dpa in München, dass die Verkäufer ihre Preise selbst festsetzten. Lediglich bei Verstößen werde der Konzern Maßnahmen ergreifen. 

Ein SF-Mitarbeiter in Berlin sagte auf Anfrage, wegen der hohen Nachfrage habe es Preiserhöhungen gegeben, aber die Masken seien derzeit nicht mehr lieferbar. Das nutzten einige wohl spekulativ aus.

Coronavirus in Deutschland: Was jeder Einzelne tun kann, um sich nicht anzustecken*, lesen Sie hier. 

nai/dpa

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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