Augen auf: So behalten Sie beim Brillenkauf den Durchblick

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Ab und an wird eine neue Sehhilfe nötig. Wir zeigen Ihnen, worauf Sie beim Brillenkauf achten sollten.

Eine Brille ist mehr als nur eine Sehhilfe: als modisches Statement unterstreicht sie auch Ihre Persönlichkeit. Das macht es beim Brillenkauf umso wichtiger, ein Modell zu finden, das perfekt zu Ihnen passt. Hier lesen Sie, worauf es dabei ankommt.

Brillenkauf: Einsatzgebiet der Sehhilfe entscheidend

Im Idealfall tragen Sie Ihre neue Sehhilfe mehrere Jahre. Gehen Sie beim Brillenkauf daher überlegt vor. Lassen Sie sich nach Ihrem Besuch beim Augenarzt von einem Optiker beraten. Dieser nimmt mehrere Messungen für Ihre Brillengläser vor. Er ermittelt zum Beispiel Ihre Sehstärke und den Augenabstand. Je größer Ihre Augenschwäche ist, desto genauer muss der Optiker die Gläser anpassen und einschleifen. Dieser Aufwand macht Ihre Brille entsprechend teurer. Dafür erhalten Sie jedoch eine auf Sie zugeschnittene Sehhilfe.

Eine Einstärkenbrille reicht Ihnen, wenn Sie nur an einer einzigen Sehschwäche leiden – etwa Kurz- oder Weitsichtigkeit. Diese erhalten Sie günstiger als Mehrstärkenbrillen, die diverse Sehschwächen wie eine Hornhautverkrümmung oder die Alterssichtigkeit korrigieren.

Geben Sie beim Optiker an, wie Sie Ihre Brille überwiegend nutzen. Sie tragen Ihre Brille den ganzen Tag? Dann brauchen Sie ein anderes Modell als wenn Sie Ihre Augengläser nur zum Lesen verwenden. Eine Arbeitsbrille verhindert, dass Ihre Augen vor dem Bildschirm ermüden. Sonnen- oder Sportbrillen nutzen Sie nur temporär.

Die richtigen Brillengläser wählen

Ihre neue Brille soll ein Blickfang sein. In Optikergeschäften oder Shops im Internet finden Sie eine breite Auswahl an Markenbrillen und Sonnen- oder Sportbrillen. Suchen Sie sich zunächst Ihre Brillengläser aus. Schließlich sorgen diese dafür, dass Sie künftig gut und entspannt sehen. Zudem ist nicht garantiert, dass jedes Brillenglas in Ihre favorisierte Fassung passt.

Grundsätzlich wählen Sie zwischen Kunststoffgläsern und mineralischen Gläsern. Letztere korrigieren eine starke Fehlsichtigkeit mit recht dünnen Gläsern. Kunststoffgläser sind dagegen leichter und bieten somit mehr Tragekomfort. Zudem sind sie sehr bruchfest und lassen sich unkompliziert mit verschiedenen Tönungen veredeln – etwa zum Sonnenschutz. Allerdings ist das Material weniger kratzfest als bei mineralischen Gläsern.

Denken Sie beim Brillenkauf auch an spezielle Beschichtungen der Gläser, von denen Sie profitieren. Eine Brille mit Superentspiegelung verringert etwa störende Reflexionen. So sehen Sie im Straßenverkehr entgegenkommende Autos mit eingeschaltetem Licht besser. Mit einer Hartlackschicht machen Sie eine Brille mit Kunststoffgläsern widerstandsfähiger gegen Kratzer und Schlieren.

Das ideale Gestell für Ihr Gesicht

Machen Sie sich Gedanken, welche Form und Farbe Ihre neue Brille haben soll und setzen Sie eine Preisobergrenze. Wichtig: Ihre Sehhilfe muss zu Ihrer Gesichtsform und zu Ihrem ausgewählten Brillenglas passen.

Haben Sie ein rundes Gesicht, passen kantige Brillenfassungen am besten. Diese geben Ihren weichen Gesichtszügen mehr Kontur und lassen sie schmaler wirken. Bei einem kantigen Gesicht eignen sich dagegen runde und kleine Fassungen als Hingucker. Ist Ihr Gesicht eher oval, stehen Ihnen alle Optionen offen. Achten Sie in diesem Fall primär auf die richtige Größe Ihrer Brille. Bei einem dreieckigen oder herzförmigen Gesicht sehen runde und ovale Fassungen optisch vorteilhaft aus.

Überlegen Sie zudem, aus welchem Material Ihre Brille bestehen soll. Fassungen aus Metall überzeugen mit ihrer Stabilität. Zudem bieten sie durch verschiedene Legierungen eine breite Palette an Farben und Schattierungen. Eine Brille aus extrem belastbaren Titan ist allerdings teuer. Kunststoffbrillen sind leicht und bequem zu tragen. Sie erhalten sie in vielfältigen Designs. Fassungen aus Naturmaterialien sind sehr gut verträglich für die Haut und punkten mit ihrer besonderen Optik. Allerdings sind Horn oder Leder weniger robust als Metall- oder Kunststoff.

Tipp: Nehmen Sie einen Freund oder einen Bekannten mit, wenn Sie zum Brillenkauf aufbrechen. Dann haben Sie neben dem Optiker noch eine weitere hilfreiche Meinung. So finden Sie schnell Ihre perfekte Sehhilfe.

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