In China wieder im Normalbetrieb

BMW will zwei Milliarden einsparen - Einschränkungen durch Coronavirus überwunden

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BMW

Der Autobauer BMW will in seinen Werken in den kommenden drei Jahren rund zwei Milliarden Euro einsparen. Gleichzeitig gibt es positive Neuigkeiten aus China.

  • BMW will in seinen Werken Geld einsparen.
  • Es geht um circa zwei Milliarden Euro.
  • Das Coronavirus lahme die Produktion in China indes nicht.

München - Der Autobauer BMW will in seinen Werken in den kommenden drei Jahren rund zwei Milliarden Euro einsparen. „Wir werden in der Produktion bis Ende 2022 insgesamt zwei Milliarden Euro Effizienzpotenzial heben“, sagte der neue Produktionsvorstand Milan Nedeljkovic der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ vom Donnerstag. Außerdem ergänzte er: „Das schaffen wir durch zwei Stellhebel.“ Zum einen optimiere BMW die Anlageinvestitionen, zum anderen senke der Konzern die laufenden Kosten.

Bei BMW läuft seit mehr als zwei Jahren das Sparprogramm „Performance Next“

Dies geschehe, „in dem wir unsere Prozesse kontinuierlich verbessern und die Möglichkeiten der Digitalisierung nutzen“, sagte Nedeljkovic weiter. Ein Beispiel dafür sei „das Zusammenspiel von Mensch und Maschine.“

Bei BMW läuft seit mehr als zwei Jahren das Sparprogramm „Performance Next“. Etwa die Hälfte der Antriebsvarianten soll entfallen, Nischenmodelle wie der Dreier Gran Turismo keinen Nachfolger erhalten. Auch die Lieferanten werden laut des Berichtes zum Sparen angehalten.

BMW: Coronavirus - keine Gefahr für Produktion in China

Das neuartige Coronavirus wird nach den Worten Nedeljkovics keine nennenswerten Verwerfungen für BMW bedeuten. Auf die Werke außerhalb Chinas habe der Ausbruch der Lungenkrankheit keine Auswirkungen, sagte der Produktionsvorstand der Zeitung. 

Zuvor war es bei BMW und auch Audi zu Einschränkungen gekommen, doch die Produktion laufe seit Montag wieder, wie ein BMW-Sprecher am Dienstag erklärte. Eine Audi-Sprecherin sagte, sowohl in der Produktion im Joint Venture als auch in allen anderen Geschäftsbereichen sei wieder Normalbetrieb erreicht. 

Die weltweite Lieferkette sei zu keiner Zeit gerissen und auch die Jahresplanung für die Produktion in China sei nicht beeinträchtigt. Das ausgefallene Volumen könne BMW in allen drei Werken in China zum Beispiel über Schichtverlängerungen aufholen, wenn der chinesische Markt einen entsprechenden Bedarf habe.

dpa

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