Altmaier trifft Le Maire

Berlin und Paris wollen Digitalwährung Bitcoin regulieren

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Deutschland und Frankreich wollen gemeinsame Vorschläge zur Regulierung des Bitcoin machen, sagte der französische Wirtschafts- und Finanzminister Bruno Le Maire in Paris. Foto: Kamil Zihnioglu/Archiv

Paris (dpa) - Deutschland und Frankreich wollen die Digitalwährung Bitcoin stärker kontrollieren. Geplant seien gemeinsame Vorschläge zur Regulierung, sagte der französische Wirtschafts- und Finanzminister Bruno Le Maire in Paris.

Le Maire hatte sich zuvor mit dem geschäftsführenden Bundesfinanzminister Peter Altmaier (CDU) getroffen. Die gemeinsamen Vorschläge sollen für das Treffen großer Industrie- und Schwellenländer (G20) im März in Argentinien vorliegen. Altmaier sagte, es gebe eine Verantwortung gegenüber den Bürgern, Risiken über eine Regulierung zu vermindern.

Bitcoins kommen vor allem bei Zahlungen im Internet zum Einsatz und sind wegen geringer Kontrolle und großer Schwankungen umstritten.

Die Ressortchefs bekräftigten, dass die beiden Länder in den kommenden Monaten Vorschläge zur Reform der Eurozone mit 19 Staaten machen werden. Das betreffe die Vollendung der europäischen Bankenunion und der Kapitalmarktunion. Berlin und Paris wollten zudem Vorschläge zur Angleichung im Steuerbereich machen.

Altmaier äußerte sich im Hinblick auf den Zeitplan zuversichtlich. In Deutschland laufe zwar noch die Regierungsbildung. Aber: "Wir sind zuversichtlich, dass dies sehr wahrscheinlich vor oder nach Ostern geschafft ist", sagte er.

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