Ärgerlicher Vorfall

Aldi: Eine Frau erlebt eine böse Überraschung mit Fotobuch

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Logo von Aldi Süd.

Im Fotobuch von Aldi wollte eine Frau ihre Erinnerungen festhalten. Doch was sie bekommt, gefällt ihr überhaupt nicht: Das gelieferte Buch ist leer, die Fotos fehlen.

München - Wer kennt das nicht: Man erlebt einen schönen Urlaub und knipst allerlei schöne Bilder der Reise. Doch im digitalen Zeitalter werden die Fotos dann oft nicht mehr angesehen, sie geraten auf dem Handy, dem Computer oder der externen Festplatte in Vergessenheit. Damit das nicht geschieht, bieten Discounter wie Aldi mittlerweile die Herstellung eines individualisierten Fotobuches an. 

Ein eben solches wollte sich eine Frau aus den Niederlanden bei Aldi erstellen lassen. Doch bei der Herstellung des Buches muss dem Discounter ein schwerwiegender Fehler unterlaufen sein. Denn Jasmijn Wever, die sich mit ihrem Facebook-Profil bei der Supermarkt-Kette meldete, erlebte eine böse Überraschung.

Frau erhält von Aldi komplett leeres Fotobuch

Statt eines schönen Fotobuches voller Bilder und Erinnerungen erhielt sie ein komplett leeres Buch. Die Seiten waren weiß, und die Fotos fehlten vollständig. Und das trotz des stolzen Preises von 27,48 Euro. Das veranlasste sie, Aldi über Facebook zu schreiben und ihre Geschichte öffentlich zu machen:

„Lieber Aldi, vor kurzem habe ich ein Fotobuch bei dir bestellt, aber leider habe ich von dir ein leeres Fotobuch bekommen. Also fehlen die Fotos. Kannst du mir sagen, wie das passieren kann?“ Am Ende entschuldigte sie sich noch für etwaige Grammatikfehler. Und die Antwort des Discounters ließ nicht lange auf sich warten.

Mit dieser Rechnung „bewies“ Jasmijn Wever ihren Kauf.

Video: Geschenke-Check: Fotobücher online designen

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„Hallo Jasmijn, dein Deutsch finden wir ziemlich gut. Leider sind wir für dein Anliegen aber der falsche Ansprechpartner, auch wenn wir dir gerne weiterhelfen würden. Du müsstest dich entweder an das angegebene Servicecenter oder, wenn du von dort keine Antwort erhalten hast, an ALDI Nord in den Niederlanden (wenden). Die Mitarbeiter dort helfen dir bestimmt gerne weiter.“ 

Warum die Frau die deutsche Facebook Seite von Aldi angeschrieben hatte, ist nicht ganz klar. Denn die Rechnung, die sie ebenfalls gepostet hatte, ist eindeutig in niederländischer Sprache verfasst. Womöglich entschied sie sich so, weil der Absender des Briefs der Aldi Fotoservice in Leipzig war. Das angegebene Servicecenter, auf das auch die Facebook-Seite von Aldi Deutschland verwies, befindet sich aber in den Niederlanden. In jedem Fall war der Vorfall aber eine böse Überraschung für Jasmijn Wever - und ein Fehler, der der Discounter-Kette nicht hätte unterlaufen dürfen.

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sdm

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