Ferienflieger

Air-Berlin-Tochter Niki: Gericht lehnt Insolvenzantrag ab

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Der Ferienflieger Niki, der die Touristikstrecken von Air Berlin betreibt, zählt im Bieterwettstreit zu den begehrten Unternehmensteilen. Foto: Helmut Fohringer/APA/dpa

Korneuburg (dpa) - Aufatmen bei der österreichischen Air-Berlin-Tochter Niki: Das Gericht in Korneuburg wies den Insolvenzantrag eines österreichischen Reiseveranstalters gegen die Airline als unbegründet zurück.

Das Gericht bestätigte die Entscheidung, nachdem Niki sie zuvor bekanntgegeben hatte. Das Unternehmen, das als das Filetstück von Air Berlin gilt, hat im Gegensatz zum Mutterkonzern bisher keine Insolvenz angemeldet und sieht sich durch das Urteil in seiner Rechtsauffassung bestätigt. Der nicht genannte Reiseveranstalter hatte am Dienstag Antrag auf Konkurseröffnung gegen Niki gestellt.

Der Ferienflieger Niki, der die Touristikstrecken von Air Berlin betreibt, zählt im Bieterwettstreit um Air Berlin zu den begehrten Unternehmensteilen. Insidern zufolge soll Niki an den Lufthansa-Konzern und dessen Billigtochter Eurowings gehen. Die Gläubiger verhandeln demnach exklusiv mit dem deutschen Marktführer über den Verkauf von Niki und weitere Teile von Deutschlands zweitgrößter Fluggesellschaft.

Kleinere Teile von Air Berlin sollen an den britischen Billigflieger Easyjet und wahrscheinlich an den Ferienflieger Condor des Reiseveranstalters Thomas Cook (Neckermann Reisen) gehen. Der ehemalige Rennfahrer Niki Lauda hatte gemeinsam mit Condor ein Angebot für Niki abgegeben. Er rechnet sich dabei aber keine Chancen mehr aus. Für die Wartungssparte Air Berlin Technik hat sich das Berliner Logistikunternehmen Zeitfracht in Stellung gebracht.

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