Ein Minus gab es zuletzt 2004

Air-Berlin-Pleite stoppt Wachstum des Flughafens Tegel

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2017 checkten am Flughafen Tegel 20,5 Millionen Passagiere ein, das sind 3,7 Prozent weniger als im Vorjahr. Foto: Paul Zinken

Berlin (dpa) - Zwölf Jahre lang sind immer mehr Menschen vom Berliner Flughafen Tegel geflogen - die Air-Berlin-Pleite hat nun das Wachstum gestoppt. 2017 zählten die Betreiber dort 20,5 Millionen Passagiere, 3,7 Prozent weniger als im Vorjahr.

Ein Minus hatte es zuletzt 2004 gegeben, als von Tegel nur gut halb so viele Menschen flogen wie heute. Der zweite Berliner Flughafen im brandenburgischen Schönefeld wächst dagegen weiter: Dort checkten im vergangenen Jahr 12,9 Millionen Menschen ein, 10,4 Prozent mehr als im Vorjahr.

Insgesamt gab es an den Berliner Flughäfen somit mehr als 33,3 Millionen Passagiere. Mit einem Plus von 1,3 Prozent hat sich das Wachstum damit deutlich verlangsamt - im Vorjahr war die Rate zehnmal so hoch gewesen.

Nach mehreren geplatzten Terminen soll im Herbst 2020 der neue Hauptstadtflughafen BER in Schönefeld in Betrieb gehen. Spätestens ein halbes Jahr später soll Tegel schließen. Die alten Terminals in Schönefeld werden vorerst weiter genutzt, bis der Neubau erweitert ist. Er fasst zu Beginn nur 22 Millionen Passagiere pro Jahr.

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