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Wetter-Apps im Test: Welche ist am besten? Der Testsieger ist bekannt

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Von: Hannah Decke

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Wie zuverlässig sind die Prognosen bei Wetter-Apps? Ein Test ist ernüchternd: Oft sind die Vorhersagen ungenau, nur wenige Anwendungen überzeugen.

Hamm - Brauche ich morgen eine Regenjacke - oder doch eher Sonnencreme? Schneit es in der kommenden Nacht oder gibt es Glatteis? Egal zu welcher Jahreszeit, die Menschen fragen sich täglich, wie denn wohl das Wetter in den nächsten Tagen wird. Deshalb wird wohl so gut wie jeder Handynutzer eine Wetter-App haben. Aber wie gut sind die Anwendungen auf dem Smartphone? Computerbild hat es getestet.

ZeitschriftComputerbild
VerlagAxel Springer SE
Erstaufgabe2. September 1996

Wetter-Apps im Test: Nur ein klarer Testsieger

Vor allem bei Extremwetter werden Wetter-Apps teils stündlich gecheckt. Wann kommt das Unwetter in meiner Stadt an? Zuletzt hatte es häufiger etwa in Nordrhein-Westfalen heftige Unwetter gegeben. So fegten im Februar heftige Stürme über NRW hinweg. Wer Haus und Garten rechtzeitig sichern wollte, hat mit einem Blick in eine Wetter-App in etwa abschätzen können, wann der Sturm in seiner Region eintrifft - wenn die Prognose zuverlässig war.

Laut Testbericht überzeugten leider nicht viele Wetter-Apps - und leider gab es am meisten Punktabzug bei der Genauigkeit der Wettervorhersage.

Computerbild hat neun kostenlose Wetter-Apps auf verschiedene Faktoren geprüft: intuitive Bedienung, schöne Optik, Ausstattung (Favoriten, Widgets, Warnungen) und vor allem die Zuverlässigkeit der Prognose.

Im Test schnitt nur „Wetter Online“ mit „gut“ ab und ist somit Testsieger. Auf Platz zwei und drei folgen „Accu-Weather“ und „Wetter.com“ mit der Note „befriedigend“. Alle anderen Apps konnten nicht überzeugen und erhielten schlechtere Bewertungen.

Wetter-Apps im Test: Nur wenige überzeugen - Vorhersagen teils sehr ungenau

Deutliche Unterschiede zeigten sich laut Computerbild bei den Extras wie gefühlter Temperatur oder stündlichen Vorhersagen - besonders für mehrere Tage im Voraus oder beim Regenradar. Ebenso kritisierten die Tester, dass viele Apps auf den zweiten Blick wichtige Funktionen im kostenpflichtigen Monats-Abo zurückhielten.

Am meisten Punkteabzug gab es aber doch bei der gefragtesten Option: der Wettervorhersage mit Tageshöchsttemperatur, der Niederschlagswahrscheinlichkeit und der allgemeinen Wetterlage. Je nach App zeigten sich erhebliche Unterschiede in der Prognose.

Abweichungen gab es übrigens nicht nur zwischen den einzelnen Anbietern, sondern auch zwischen iOS- und Android-Versionen der gleichen App.

Auch beim Test von Tomatensoßen sind viele beliebte Produkte durchgefallen. Eine bekannte Marke soll sogar organschädigende Stoffe enthalten.

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