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Garten-Tipps für den Winter: Das müssen Sie im Januar und Februar tun

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Gartenarbeit im Januar und Februar? Auf jeden Fall. Im Winter werden die Grundlagen für die Blumenpracht im Frühjahr gelegt. Diese Tipps sollten Sie jetzt beachten.

Soest - Es gibt wenig Schöneres als den eigenen Garten im Frühling und Sommer. Wer die volle Pflanzenpracht haben möchte, sollte die Wintermonate nicht untätig verstreichen lassen. Denn zu tun gibt es auch im Januar und Februar genug - ganz egal, ob Schnee liegt oder der Winter matschig-braun ist.

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Garten-Tipps für den Januar und Februar: So bereiten Sie Pflanzen im Winter richtig vor

Gartenarbeit ist nicht gerade das erste, an das man im Januar denkt. Hobby- und Profi-Gärtner wissen jedoch: Es gibt auch im ersten Monat des neuen Jahres eine Menge zu tun. Sei es als Nachholarbeit oder als Vorbereitung für die warmen Monate. Die Winterruhe lässt sich effektiv nutzen.

Der Monat Januar eignet sich sehr gut dafür, manche Bäume und Sträucher zu schneiden. Dabei gibt es zwei Dinge zu beachten. Erstens sollte der Schnitt an einem Tag ohne Frost erfolgen, denn gefrorene Schnittstellen splittern leicht und erschweren so die Heilung. Und zweitens kommen für den Beschnitt nur Harthölzer infrage. Zu den harten Gehölzen gehören Wildsträucher wie Haselnuss, Weide, Holunder und Schlehe.

Garten-Arbeit im Januar und Februar: Sträucher schneiden

Aktuell lassen sich auch sogenannte Decksträucher wie Forsythie, Weigelie, Deutzie, Falscher Jasmin oder Zierjohannisbeere schneiden. Wer sie jetzt bis auf 30 Zentimeter über dem Boden zurückschneidet, kann im Frühjahr mit kräftigem Nachwuchs rechnen.

Grundlage gesunder Pflanzen: Was einen guten Boden ausmacht
Egal, ob warm oder kalt: Im Garten gibt es zu jeder Jahreszeit - auch im Winter - etwas zu tun. © Christin Klose/dpa

Obstbäume, die im Winter geschnitten werden, sind weniger anfällig als andere Pflanzen und können auch bei Frost einen Schnitt erhalten. Vor allem Kernobst wie Birnen-, Apfel- oder Quittenbäume erhalten in den Wintermonaten zwischen November und April den Hauptschnitt. Der ideale Zeitpunkt liegt hierfür jedoch im Spätwinter zwischen Februar und März vor dem Austrieb an einem frostfreien, bedeckten und trockenen Tag.

Doch im Januar kommt nicht nur die Gartenschere zum Einsatz; es kann auch gesät werden. Stauden, die zu den sogenannten Kaltkeimern gehören, können im Januar ausgesät werden. Kaltkeimer wie Christrose, Eisenhut, die beliebte Pfingstrose und die Schlüsselblume benötigen über mehrere Wochen niedrige Temperaturen, um keimen zu können.

Wer noch im Herbst Pflanzen gesetzt hat, sollte im Januar kontrollieren, ob der Wurzelballen fest mit dem Boden verankert ist.

Garten-Arbeit: Das Gemüse-Beet nicht vergessen

Es müssen nicht immer nur Blumen sein. Im Gemüsegarten gibt es im Januar ebenfalls etwas zu tun. Langsam wachsende Gemüsesorten wie Paprika, Artischocken oder Chili lassen sich bereits jetzt vorbereiten: Bis zum Frühjahr auf der Fensterbank vorziehen und sobald die Temperaturen höher sind, aussetzen. Wurzelgemüse wie Topinambur oder Schwarzwurzel hat jetzt seine Erntezeit.

Garten hin oder her: Die Zimmerpflanzen sollten Hobby-Gärtner und Pflanzenliebhaber gerade im Winter nicht aus den Augen verlieren. Ihre Pflege verlangt wegen der trockenen Heizungsluft besonderer Aufmerksamkeit. Haben Sie keinen grünen Daumen? Dann sind diese fünf Zimmerpflanzen für Ihr Zuhause eine gute Idee - denn sie sind pflegeleicht.

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