1. Soester Anzeiger
  2. Verbraucher

Neue Optionen für Paket-Empfang: DHL ändert ab Oktober die AGB

Erstellt:

Kommentare

Der Logistik-Riesenkonzern DHL ändert zum Herbst seine AGB. Ein neuer Service wird eingeführt. Kunden erhalten eine wichtige Option. Es gibt aber einen Haken.

Hamm - Der Paket- und Brief-Express-Dienst DHL ändert seine AGB. Für Kunden treten am 1. Oktober 2022 neue Regelungen für den Versand und den Empfang von Paketen in Kraft.

Die ab Oktober geltenden AGB (Allgemeine Geschäftsbedingungen) enthalten etliche Änderungen im Detail - und eine große Neuerung: die Möglichkeit, jedes seiner Pakete klimaneutral empfangen zu können. DHL hat sich ein großes und sehr langfristiges Ziel gesetzt: Der Logistik-Riese will den Versand bis 2050 klimaneutral machen.

DHL mit neuen AGB: „GoGreen Plus“ als Option beim Paket-Empfang

Ein Baustein ist das Projekt „GoGreen Plus“. Als Vorteile dieses Service listet das Unternehmen selbst unter anderem auf:

In dem Newsletter von DHL zur Änderung der AGB heißt es: „Ab Herbst 2022 geben wir Ihnen als DHL-Kunde mit zusätzlichen Informationen im Kundenkonto noch mehr Transparenz über den nachhaltigen Empfang Ihrer Sendungen“. Darüber hinaus könnten Kunden mit dem Empfängerservice „GoGreen Plus“ selbst einen klimaneutralen Empfang der an Sie gerichteten DHL-Pakete und Warenpost-Sendungen veranlassen, auch wenn der Empfänger diesen Service nicht gebucht hat. Bisher war es so, dass „GoGreen“ nur vom Absender gebucht werden konnte und nicht vom Empfänger.

DHL mit neuen AGB: „GoGreen Plus“-Service nicht kostenlos

Kostenlos ist der neue Service „GoGreen Plus“ jedoch nicht. DHL spricht von einem „geringen Aufpreis“. Wie hoch der ausfällt, ist noch nicht bekannt. Zum Vergleich: Firmenkunden zahlen für solch grüne Pakete zwei Cent Aufschlag und für Warenpost einen Cent mehr. Privatkunden sollen diesen Aufschlag als Jahresbeitrag bezahlen, wenn sie diesen Service nutzen wollen.

Die ab 1. Oktober geltenden AGB enthalten neben „GoGreen Plus“ eine weitere Änderung. DHL-Kunden bekommen die Möglichkeit, eine Sendung bereits vor der Zustellung zu verweigern. Diese „Digitale Annahmeverweigerung“ ist möglich, sobald die Sendung im Sendungsverfolgungssystem erfasst und für Kunden sichtbar ist. Ist eine Annahme aber erst einmal verweigert, kann das nicht mehr zurückgenommen werden.

Eine neue Option von Google Maps ist sowohl für Umwelt als auch für Geldsparen interessant.

Auch interessant

Kommentare