Corona-Pandemie als Beschleuniger?

Drastische Veränderung bei DHL-Packstation - doch es gibt eine Ausnahme

Ein Arbeiter baut eine Packstation von Deutsche Post DHL auf.
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Bei DHL-Packstationen wurde die Lagerfrist verkürzt.

DHL hat die Lagerfrist von Paketen in Packstationen verkürzt. Das Unternehmen reagiert damit auf die erhöhte Nachfrage.

  • DHL verkürzt Lagerfrist von Paketen in Packstationen von neun auf sieben Tage
  • Ausnahme: Sendungen, die zuhause nicht zugestellt werden konnten
  • Aktuell ist das kontaktlose Versenden und Empfangen von Paketen beliebt

Bonn - Packstationen erleben derzeit einen regelrechten Boom. Insbesondere während der Corona-Pandemie schätzen Kunden die Möglichkeit, ihre Pakete kontaktlos empfangen und versenden zu können. Auch bei DHL ist dies der Fall, bestätigte eine DHL-Sprecherin der Ippen-Digital-Zentralredaktion.

DHL-Packstation: Lieferfrist von bestimmten Sendungen verkürzt - das ist der Grund

Damit nun auch mehr Kunden den Service der Packstation nutzen können, wurde die Lagerfrist von Sendungen, die direkt an die Packstation adressiert werden, bereits von neun auf sieben Tage verkürzt. Wie das Unternehmen auf seiner Website mitteilt, gilt die Frist mit dem Tag der Zustellung. Benachrichtigte Sendungen, die nicht bei den Kunden zuhause zugestellt werden konnten und daher in eine Packstation umgeleitet wurden, liegen jedoch weiterhin neun Kalendertage in der Packstation zur Abholung bereit. Derzeit gibt es deutschlandweit über 6.000 DHL-Packstationen.

Erhöhte Nachfrage: DHL erwartet Sendungsanstieg im Geschäftsjahr 2020

Während viele Branchen und Unternehmen aufgrund der Covid-19-Pandemie in diesem Jahr mit einem erheblichen Umsatzrückgang rechnen müssen, blickt der DHL-Paketdienst auf ein positives Geschäftsjahr zurück. DHL erwartet für das Geschäftsjahr 2020 einen Anstieg der Sendungsmengen von 15 Prozent (1,8 Millliarden Pakete) im Vergleich zum Vorjahr.

Paket-Boom bei DHL: Anstieg von Paketsendungen während (Vor-)Weihnachtszeit erwartet

Auch die kommende Hauptsaison, die die Weihnachtszeit und besonders umsatzstarke Tage wie den „Black Friday“ oder den „Cyber Monday“ mit einschließen, wird wieder für einen regelrechten Boom von Paketsendungen sorgen. So erwartet laut Unternehmenssprecherin DHL im deutschen DHL-Paketgeschäft drei bis vier sehr starke Wochen mit rund 11 Millionen Sendungen an Spitzentagen. Dies wäre ein Plus von über 50 Prozent, im Gegensatz zu den durchschnittlich 5,2 Millionen versendeten Paketen. (nb)*Merkur.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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