„Zweiohrküken“: Keine Extrawurst für die Presse

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Til Schweiger mit Freundin Melanie Scholz  auf der Bambi-Verleihung 2009 in Potsdam.

München - Ist Til Schweiger vielleicht von seinem eigenen Werk nicht so recht überzeugt oder warum darf die Presse den Film „Zweiohrküken“ nicht vor dem Kinostart sehen?

Der Schauspieler Til Schweiger musste in der letzten Zeit viel Kritik wegstecken: Zweifel an seinen Fähigkeiten als Schauspieler oder Regisseur und die Kritik an sein Privatleben.

Nach dem Erfolg von „Keinohrhasen“ kommt jetzt die Fortsetzung „Zweiohrküken“ in die Kinos. In einem Interview mit dem Magazin „Spiegel“ zeigte Til Schweiger der Presse die rote Karte: „Ich habe das Recht zu sagen: 'Ätschibätsch, ich zeig euch meinen Film nicht mehr vor Kinostart umsonst, ihr müsst euch eine Karte kaufen, den Film mit Publikum schauen, und dann könnt ihr immer noch den Verriss schreiben.'"

Zuletzt war der Schauspieler auf der Bambi-Verleihung zu sehen. Gemeinsam mit Freundin Melanie Scholz amüsierte er sich offensichtlich prächtig.

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Immerhin zeigte Til Schweiger am Ende des Interviews doch Sinn für Humor: „Einer hat mal geschrieben: Der hat nur drei Gesichtsausdrücke. Da hab ich gesagt: Das sind immer noch zwei mehr als Steve McQueen.“

Die Weltpremiere von „Zweiohrküken“ fand am 25. Novemer 2009 statt. Ob die Fortsetzung von „Keinohrhasen“ an den Erfolg anschliessen wird, ist noch nicht sicher. Den ersten Teil haben 6,3 Millionen Zuschauer gesehen und ihn damit zu einem der erfolgreichsten deutschen Filme gemacht.

lut

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