«Tatort»-Schauspielerin

Ulrike Folkerts tut sich mit dem Pfälzer Dialekt schwer

Die Schauspielerin Ulrike Folkerts 2019 bei Dreharbeiten zur Krimi-Serie "Tatort". Foto: Uwe Anspach/dpa
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Die Schauspielerin Ulrike Folkerts 2019 bei Dreharbeiten zur Krimi-Serie «Tatort». Foto: Uwe Anspach/dpa

Seit mehr als 30 Jahren ermittelt Ulrike Folkerts als «Tatort»-Kommissarin Lena Odenthal in Ludwigshafen und Umgebung und fühlt sich mit der Region sehr verbunden. Nur mit der Sprache kann sie wenig anfangen.

Ludwigshafen (dpa) - «Tatort»-Schauspielerin Ulrike Folkerts (59) fühlt sich der Pfalz sehr verbunden, auch wenn sie mit der Sprache wenig anfangen kann. «Mit dem Dialekt habe ich mich immer schwer getan, das ist tatsächlich nicht meiner, aber ich finde das sehr herzlich hier.»

Die in Berlin lebende Schauspielerin ermittelt seit mehr als 30 Jahren als «Tatort»-Kommissarin Lena Odenthal in Ludwigshafen und Umgebung. «Ich kenne ganz verschiedene Ecken, von den sozialen Brennpunkten bis zur Blauen Lagune. Und ich mag den guten Wein und das gute Essen.» Folkerts steht als dienstälteste «Tatort»-Kommissarin seit 1989 vor der Kamera.

Ludwigshafen sei eine «crazy Stadt» und geprägt durch die BASF, sagte Folkerts. «Der Konzern ist ja fast größer als Ludwigshafen. Die Leute arbeiten dort und leben davon.» Die Stadt sei nach dem Zweiten Weltkrieg entsprechend kaputt gewesen und neu aufgebaut worden. Sie habe «diesen lustigen Nachkriegscharme» und sei sehr besonders, auch von der sozialen Struktur. «Dort gibt es Multikulti auf seine intensivste Art, weil da eben so wahnsinnig viele Gastarbeiter hingekommen sind. Hier wohnen wahnsinnig viele Nationen gut miteinander.»

© dpa-infocom, dpa:200715-99-794420/2

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