Gesundheitszustand von Bono weiter unklar

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U2-Sänger Bono

München - Der Gesundheitszustand von U2-Sänger Bono ist weiter im unklaren. Der 50-Jährige musste in München am Rücken von einem Neurochirurgen notoperiert werden. Fans fragen sich: Wie schlimm steht es um Bono?

Die Fans von Bono müssen weiter warten auf Neues zur Gesundheit des Stars: Der Sänger der irischen Rockband U2 unterzog sich am Freitag in München einer Notoperation. Er soll am Rücken verletzt sein. Seither gibt es keine öffentlichen Angaben über den Gesundheitszustand des 50-Jährigen. Der Münchner Arzt des Sängers war bis zum Pfingstmontag nicht zu erreichen. Von der Band selbst war ebenfalls nichts zu hören.

Das Management der Gruppe hatte am Freitag auf der Internetseite der Band mitgeteilt, Bono habe sich bei den Vorbereitungen auf den Start des dritten Teils der “360-Grad-Tournee“ am Rücken verletzt. Der 50-Jährige werde sich noch einige Tage im Krankenhaus erholen müssen, bevor er in die USA reisen könne. Ob Bono über Pfingsten in einer Münchner Klinik lag, blieb zunächst ebenso unklar wie die Schwere der Verletzung.

Eigentlich sollten an diesem Dienstag in den USA die Proben für den Nordamerika-Abschnitt der Tour beginnen. Die Proben, aber auch das erste Konzert am 3. Juni in Salt Lake City mussten wegen der Verletzung des Sängers verschoben werden.

U2 ist seit Mitte 2009 auf der mehrteiligen Tournee unterwegs. Der vierte Teil soll die Gruppe im August auch nach Frankfurt und Hannover führen.

Betreut wird Bono nach Band-Angaben vom Münchner Neurochirurgen Jörg Tonn und dem Sportmediziner Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt, der unter anderem auch die deutsche Fußball-Nationalmannschaft behandelt.

Tonn ist Chefarzt der Neurochirurgischen Klinik und Poliklinik an der Münchner Uni-Klinik Großhadern. Der Arzt war bis zum Montag für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Eine Bestätigung der Klinik gab es nicht.

Wann Bono wieder auf der Bühne stehen könne, sei noch offen, hatte der Band-Sprecher am Freitag erklärt. Ob weitere Konzerte verschoben werden müssen, könne derzeit noch nicht gesagt werden.

Die Band (“I Still Haven't Found What I'm Looking For“ oder “Sunday, Bloody Sunday“) hoffe aber, schnell neue Pläne machen zu können.

dpa

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