Susanne Conrad: Die Angst vor dem Krebs bleibt

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Hat Angst vor Rückfall. Moderatorin Susanne Conrad.

München - Seit im Dezember 2001 bei Susanne Conrad Brustkrebs diagnostiziert wurde, änderte sich ihre Lebenseinstellung. Sie ist geheilt, aber die Angst vor einem Rückfall bleibt.

ZDF-Moderatorin Susanne Conrad hat acht Jahre nach ihrer Brustkrebs-Diagnose immer noch Angst vor dem erneuten Ausbruch der Krankheit. “Mit der Zeit ist es immer ein bisschen weniger geworden“, sagte die 51-Jährige der Illustrierten “Bunte“. Sie sprach zum ersten Mal öffentlich über ihre Krebserkrankung. Die Angst lasse einen nie wirklich los, sagte sie. Wenn sie nach der Nachsorge-Untersuchung ihren Mann anrufe, um zu berichten, dass alles in Ordnung sei, spüre sie “eine irrsinnige Erleichterung“, aber trotzdem noch eine große Anspannung.

Im Dezember 2001 war bei Conrad Brustkrebs diagnostiziert worden, nachdem Ärzte über Monate hinweg Entwarnung gegeben hatten. Die Chemotherapie habe sie sehr schlecht vertragen, sagte Conrad. “Im sechsten Chemo-Zyklus habe ich die Behandlung abgebrochen. Ich hätte das nicht mehr geschafft - keinen Tag länger“, berichtete sie. “Als ich nur noch mit Glatze über der Kloschüssel hing, die Schleimhäute im Mund wund und offen waren, da war mein Leben für mich so nicht mehr lebenswert.“ Früher habe sie große Angst vor dem Sterben gehabt. “Aber nachdem ich mich so intensiv mit dem Tod auseinandersetzte habe, erschreckt mich der Gedanke an ihn nicht mehr so sehr“, erklärte die Mutter dreier Kinder. Die Zuschauer des ZDF-Mittagsmagazins bekamen von ihrer Krankheit nichts mit, weil Conrad nur weinige Wochen vom Bildschirm verschwand und auch in der Hochphase ihrer Krankheit arbeitete. “Mir war das total wichtig“, sagte Conrad. Die Arbeit habe eine Art Alltag und Normalität vermittelt. “Als meine Haare ausfielen, habe ich mir eine Kurzhaarperücke zugelegt.

Ap

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