Nun doch? Staatsanwalt will August Diehl Einbruch nachweisen

+
Der erste Strafbefehl gegen August Diehl war vom Amtsgericht abgewiesen worden.

Regensburg - Eigentlich war der Strafbefehl gegen Schauspieler August Diehl abgewiesen worden. Doch nun könnte der mögliche Einbruch nach einer Sauftour in Regensburg doch noch Folgen haben.

Der Berliner Schauspieler August Diehl (35) könnte für eine Sauftour und einen mutmaßlichen Einbruch in ein Regensburger Musikgeschäft nun doch belangt werden. “Die Staatsanwaltschaft glaubt, einen Tatnachweis führen zu können“, sagte Oberstaatsanwalt Wolfhard Meindl am Dienstag der Nachrichtenagentur dpa. Die Anklagebehörde legte daher Beschwerde gegen eine Entscheidung des Amtsgerichts ein. Das Gericht hatte in der vergangenen Woche einen von der Staatsanwaltschaft beantragten Strafbefehl aus Mangel an Beweisen abgewiesen. Diehl soll im März gemeinsam mit dem britischen Skandalrocker Pete Doherty (32) volltrunken in einen Plattenladen eingebrochen sein und eine Schallplatte sowie eine Gitarre gestohlen haben.

Lesen Sie auch

Keine Strafe für August Diehl nach Sauftour mit Pete Doherty

Nach Angaben des Gerichts hat Diehl die Tat nicht gestanden und sich wegen seiner Trunkenheit auf eine Erinnerungslücke berufen. In seinem Hotelzimmer sei das Diebesgut nicht gefunden worden. Außerdem hätten Zeugen lediglich drei Menschen vor dem Plattenladen gesehen, von denen einer eine Gitarre gehalten haben soll. Wer die Scheibe eingeschlagen oder das Musikinstrument in der Hand gehabt habe, sei unklar.

Auch einen Strafbefehl gegen Doherty hatte das Amtsgericht zurückgewiesen. In diesem Fall legte die Staatsanwaltschaft keine Beschwerde ein. Diehl und Doherty waren wegen Filmdreharbeiten in der Oberpfalz. Diehls PR-Agent war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare