Nach Trompeterkrieg

Stefan Mross spricht über seine schwere Lebenskrise - Er wollte „Immer wieder sonntags“ nicht moderieren

Stefan Mross singt am 13.07.2014 bei der ARD-Musikshow „Immer wieder sonntags“ im Europa-Park in Rust. (Fotomontage)
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„Immer wieder sonntags“ ohne Stefan Mross? Undenkbar. (Fotomontage)

Als Stefan das Moderationsangebot für „Immer wieder sonntags“ erhielt, befand sich der Schlagerstar mitten in einer Lebenskrise - und lehnte fast ab.

Rust - Wenn man an „Immer wieder sonntags“ denkt, denkt man an gute Laune, Schlagerhits vom Feinsten und natürlich Stefan Mross* (45). Nun überrascht der Schlager*-Star mit der Aussage, dass er die beliebte ARD-Show eigentlich gar nicht moderieren wollte. „Da habe ich gar keinen Bock dazu“, war sogar seine erste Reaktion auf das TV-Angebot. Extratipp.com* berichtet.

„Immer wieder sonntags“ ohne Stefan Mross? Undenkbar

Das Warten hat ein Ende: „Immer wieder sonntags*“ feierte am Sonntag den Auftakt der diesjährigen Saison. Stefan Mross und seine Anna-Carina (28) haben sich tatkräftige Unterstützung eingeladen und schunkelten zusammen mit Andy Borg* (60), Francis Jordin (43), Jürgen Drews* (76) und Anita & Alexandra Hofmann.

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Seit 2005 steht Stefan Mross (Alle Infos über den Schlagerstar*) nun schon auf der „Immer wieder sonntags“-Bühne und ist aus dem quietsch­gelben Studio gar nicht mehr wegzudenken. Doch, wie er jetzt verrät, wollte er die Moderation für die beliebte Schlagershow* gar nicht übernehmen. „Da habe ich gar keinen Bock dazu“, lautete seine erste Reaktion auf das TV-Angebot.

Doch was nach Überheblichkeit klingt, war in Wirklichkeit eine schwere Lebenskrise. Wie der 45-Jährige im Schlagerpodcast „Aber bitte mit Schlager“ verrät, wollte er sogar seine „Karriere hinschmeißen“.

Schlagerstar Stefan Mross gesteht: Trompeterskandal setzte ihm zu

„Ich hab halt viel Mist gebaut“, so Stefan Mross. Mit seinem Alkoholproblem, zwei gescheiterten Ehen und dem Gerichtsstreit um sein Trompetenspiel sorgte der Schlagerstar (Die erfolgreichsten deutschen Schlagersänger aller Zeiten*) immer wieder für Schlagzeilen. Besonders der sogenannte „Trompeterskandal“ 1999 habe ihn damals schwer belastet.

Nach langem Rechtsstreit versöhnten sich Stefan Mross und Alexandre Malempré 2005 in der ARD-Show „Adventsfest der Volksmusik“.

Wir erinnern uns: Studiotrompeter Alexandre Malempré (†80) behauptete, dass Mross sechs seiner Album-Lieder gar nicht selbst eingespielt hätte. Malempré und Mross mussten daher die genannten Titel vor dem Gerichtsgutachter Max Sommerhalder einspielen. Dieser sollte die Details der jeweiligen Musikstücke analysieren und dem jeweiligen Trompeter zuordnen. Er bezeichnete Stefan Mross anschließend als „stümperhaft“ und „durchschnittlich“. Er sei nicht fähig, eine hochwertige CD zu produzieren.

Dieser Vorfall hätte fast zum endgültigen Karriereende von Stefan Mross geführt. „Auch mit dem berühmten Trompeterkrieg, wo ich gesagt habe: Ich hab jetzt einfach die Schnauze voll. Ich will das nicht mehr, ich schmeiß das jetzt hin und hab das auch schon der Familie bekannt gegeben.“

Schlagersänger Stefan Mross bei der Aufzeichung der ARD Liveshow „Schlagerchampions 2020“ in Berlin

Deswegen habe er den Moderationsjob bei „Immer wieder sonntags“ anfangs abgelehnt. Doch Stefan Mross ging damals nochmal in sich und überlegte es sich anders. „Erste Priorität war immer mein Beruf“, so der Schlagerstar. „Ich hab das dann gemacht. Und darum bin ich auch so dankbar fürs Leben und das Leben wieder in die eigene Hand zu nehmen, weil das Leben hat so viele Facetten“, erzählt Mross.

Seitdem geht es für Stefan Mross wieder steil bergauf - beruflich und privat. Seit April 2017 ist der mit Anna-Carina Woitschack (Alle Infos zu der Schlagersängerin*) zusammen. Seitdem nahm die Bilderbuch-Liebe seinen Lauf - inklusive Verlobung und Hochzeit vor Live-Publikum im Fernsehen. Seit kurzem sind die beiden sogar stolze Hunde-Eltern geworden. „Das Schicksal hat es sehr, sehr gut mit mir gemeint die letzten 30 Jahre“, so Stefan Mross abschließend.

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