Schwabe Sebastian Koch: "Hochdeutsch ist wie Fremdsprache"

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Sebastian Koch

Frankfurt/Main - Sebastian Koch (49) ist zur Schauspielerei gekommen, weil er damit auch seinen schwäbischen Akzent loswerden wollte. “Das ist wie eine Fremdsprache lernen“.

Das sagte der in Stuttgart aufgewachsene Koch am Montag dem Hörfunksender hr2-kultur. “Für jeden, der einen so starken Akzent spricht, ist es ganz fremd, Hochdeutsch zu sprechen. Man ist nicht mehr man selbst.“

Koch, der in seinen Rollen unter anderem den RAF-Terroristen Andreas Baader oder den Hitler-Attentäter Claus von Stauffenberg verkörperte, gehört zu den profiliertesten deutschen Schauspielern. Er lebt in Berlin.

dpa

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