Kein Scherz

Schlager: Helene Fischer als Corona-Lösung - Mehr Impfungen durch Musikerin?

Helene Fischer ist die erfolgreichste Schlagersängerin Deutschlands - da lässt sich nicht viel diskutieren. Doch ist sie auch die Lösung für die Skepsis der Corona-Impfgegner?

Berlin - Die ganze Welt leidet derzeit unter der Corona-Krise. Viele hoffen auf eine Besserung durch den Impfstoff - trotzdem sind viele unsicher. Schlagerstar Helene Fischer* (36) soll‘s jetzt richten. Medizinethikerin Christiane Woopen ist sich sicher, dass viele folgen werden, wenn die Schlagersängerin als Vorbild vorausgeht.

Schlagerqueen Helene Fischer als Lösung des Corona-Chaos?

Ein Lockdown nach dem anderen, gefühlt jeden Tag neue Regeln und Hygienemaßnahmen links und rechts. Corona hat auch vor der sonst so perfekten Schlagerwelt nicht halt gemacht. Konzerte mussten reihenweise abgesagt werden, Schlagerstars klagen über Existenzängste und große Schlagershows* - wie der ZDF-Fernsehgarten oder „Immer wieder sonntags“* - mussten ohne Live-Publikum auskommen. 

Nun ist ein Hoffnungsschimmer in greifbarer Nähe, der uns wieder ein Stückchen Normalität zurückgeben könnte: Der Corona-Impfstoff. Doch die Skepsis in der Bevölkerung ist groß. Die Lösung? Helene Fischer. Ja, richtig gelesen. Das ist kein Scherz. In der ZDF-Talkshow „Maybrit Illner“ diskutierte Christiane Woopen, Medizinethikerin und Vorsitzende des Europäischen Ethikrates, über die Schlagersängerin (Das sind die erfolgreichsten deutschen Schlagersänger aller Zeiten*) und ihren Einfluss als potenzielles Gesicht der Corona-Impfkampagnen.

Kann Helene Fischer die Impfbereitschaft in Deutschland steigern? Christiane Woopen sagt ganz klar Ja!

Helene Fischer als nationales Vorbild: Schlagersängerin als Kampagnen-Gesicht?

Helene Fischer (9.357.249 monatliche Hörer bei Spotify*) soll die Lösung für Corona liefern? Ja - zumindest indirekt. Laut Woopen ließe sich die Impfskepsis im Land reduzieren, „wenn wir die richtigen Personen finden, die viele Menschen erreichen und das müssen gar keine Politiker sein“. Laut der Medizinethikerin sei beispielsweise Helene Fischer genau die Richtige.

Ein Promi als Gesundheitsvorbild? Dass das funktionieren kann, hat Weltstar Angelina Jolie schon gezeigt. „Bei dem erblichen Brust- und Eierstockkrebs haben sich Tausende Onkologen jahrelang den Mund fusselig geredet“, so Christiane Woopen. „Und dann schreibt Angelina Jolie einen Beitrag, und die ganzen Vorsorgezentren können sich nicht mehr retten vor Anmeldungen!

Auf dieses Phänomen würde sie nun auch bei der Corona-Impfung setzen. Ganz nach dem Motto: Was Angelina kann, kann Helene schon lange. Dass die Schlagersänger tatsächlich das Gesicht der Impf-Kampagne wird, ist natürlich vorerst nur eine Wunsch-Vorstellung von Woopen. Aber wer weiß, vielleicht macht Helene Fischer nächstes Jahr tatsächlich Werbung für Corona-Impfungen und rettet uns alle vor der Konzertlosigkeit.

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Rubriklistenbild: ©  Britta Pedersen/dpa

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