Johansson: Darum habe ich Nacktfotos von mir gemacht

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Scarlett Johansson äußert sich zu veröffentlichten Nacktfotos

Los Angeles - Der mutmaßliche Hacker, der private Bilder von Prominenten gestohlen haben soll, beteuert seine Unschuld. Nun äußert sich Schauspielerin Scarlett Johansson zu den veröffentlichten Nacktfotos:

Ein Amerikaner, dem dutzende Cyberattacken auf Hollywoodstars vorgeworfen werden, hat am Dienstag auf “nicht schuldig“ plädiert. Der 35-Jährige, der Mitte Oktober in Florida festgenommen worden war, muss sich vor Gericht in Los Angeles in einer Anklage wegen Computer-Hacking, Identitätsbetrug und illegaler Telefonüberwachung verantworten. Offenbar sind E-Mail Accounts von mehr als 50 Prominenten betroffen. Dabei war es dem mutmaßlichen Hacker gelungen, an Nacktfotos heran zu kommen, von denen einige ins Internet gelangten.

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Im September waren Nacktfotos von Scarlett Johansson im Netz aufgetaucht. Die Schauspielerin hatte die Bilder angeblich selbst zu Hause vor einem Spiegel mit einer Handykamera aufgenommen.

Der 35-Jährige erschien am Dienstag erstmals vor einem Gericht in Kalifornien, wo er in 26 Punkten angeklagt ist. Im Falle eines Schuldspruchs drohen ihm bis zu 121 Jahre Haft.

Jetzt hat sich erstmals auch Scarlett Johansson zu Wort gemeldet und erklärt, für wen die Bilder eigentlich bestimmt waren. Das Onlineportal tmz.com zitiert die Schauspielerin mit den Worten: "Die Fotos hatte ich an meinen Mann geschickt, daran ist nichts Verwerfliches." 

dapd/dpa

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