Sänger Cabral in Guatemala erschossen

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Der bekannte argentinische Sänger und Autor Facundo Cabral wurde am Samstag erschossen.

Guatemala - Bewaffnete Angreifer haben am Samstag in Guatemala den bekannten argentinischen Sänger und Autor Facundo Cabral erschossen.

Der Liedermacher sei auf dem Weg zum Flughafen gewesen, als die Männer mit drei Wagen das Auto Cabrals einkreisten und das Feuer eröffneten, teilte Innenminister Carlos Menocal mit. Der Angriff hat nach Angaben der Behörden dem Konzertveranstalter Cabrals, dem Nicaraguaner Henry Farinas, gegolten. Er wurde verwundet.

Der Präsident Guatemalas, Alvaro Colom, machte organisierte Verbrecherbanden für die Tat verantwortlich. “Es war eine gut vorbereite Operation“, sagte er. Das Motiv war zunächst unklar.

Cabral war Anfang der 1970er mit politischen Liedern bekannt geworden. Sein größter Hit “No soy de aqui ni alla“ (“Ich bin weder von hier noch von dort“) wurde Hunderte Male in verschiedenen Sprachen aufgenommen.

dapd

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