Nächstes Kapitel im Megxit

Nächste Stufe im Megxit-Wirbel: Streit um Zukunft von Baby Archie - Queen „sehr traurig“

Nach ihrem Rückzug sehnen sich Prinz Harry und Herzogin Meghan nach einem unbeschwerten Leben. Doch der Wirbel um den Megxit ist noch lange nicht verflogen.

  • Nach dem angekündigten Rückzug von Prinz Harry und Meghan vollzieht das Königshaus die Trennung radikaler als viele gedacht hätten.
  • In einer emotionalen Ansprache hat Prinz Harry erstmals sein Schweigen gebrochen.
  • Um Baby Archie ist ein Familienstreit entbrannt.

Update vom 16. Februar 2020: Trauer in Großbritannien. Wie ihre Familie bestätigt, ist Caroline Flack TV-Moderatorin und Ex-Freundin von Prinz Harry, gestorben.

Gerade haben Prinz Harry und Meghan ihren ersten offiziellen Auftritt seit der Trennung vom britischen Königshaus gemeistert. Ein Experte hat nun das Honorar enthüllt, dass Prinz Harry für seine Rede bei der US-Großbank JPMorgan erhalten haben soll, enthüllt und für eine große Überraschung gesorgt.

Update vom 4. Februar 2020: Nach ihrem Rückzug hoffen Prinz Harry und seine Frau Meghan, ein unbeschwertes Leben in Kanada führen zu können. Doch der Wirbel um den Megxit ist heftiger, als ihnen lieb sein dürfte. Jetzt ist sogar Söhnchen Archie zwischen die Fronten geraten. Um dessen Zukunft soll es zwischen Harry und Meghan auf der einen, und Queen Elizabeth auf der anderen Seite Unstimmigkeiten geben.

William und Kate genießen derweil das royale Leben auf der Insel und wirken locker. So zeigte sich die Herzogin nun in einem Kleid, das für ihre Verhältnisse ungewohnt tief blicken ließ.

Baby Archie: Queen Elizabeth soll ihn vermissen

Wie die britische Zeitung The Times (hinter Bezahlschranke) schreibt, soll die Queen „sehr traurig“ darüber sein, dass sie und andere Familienmitglieder Archie viel zu wenig sehen, in diesem Jahr noch gar nicht. Sie sei betrübt, dass er ohne seine Cousins und Cousinen und fern der royalen Familie aufwächst. Harry hatte damals zwar beteuert, Archie "mit Wertschätzung für die Tradition, in die er hineingeboren wurde, zu erziehen", doch dies scheint auch wegen der großen Entfernung kaum möglich.

Meghan selbst soll Medienberichten zufolge auch gar nicht mehr nach England zurück wollen. Wie das US-Magazin People schrieb, soll der Rückzug Archie dienen, da in der royalen Familie ein vergiftetes Klima herrsche. Sogar von einem gezielten Herausmobben ist die Rede. Bei solchen Gräben stellt sich die Frage, ob Archie tatsächlich seine Identität und seine königlichen Wurzeln behalten kann.

Queen ordnet härteren Megxit als gedacht an - Harry und William bei geheimem Gespräch?

Update vom 20. Januar 2020, 17:04 Uhr: Abseits der offiziellen Gespräche über die Zukunft von Prinz Harry und H erzogin Meghan haben sich die beiden Brüder laut Insider-Informationen der The Sun zu privaten Friedensgesprächen getroffen. Das Verhältnis zwischen Harry und William soll schon länger angespannt sein. Insbesondere im Hinblick auf Harrys Pläne, an einen anderen Ort zu ziehen, wollen sie das Kriegsbeil aber endgültig begraben. An einzelnen Gesprächen sollen auch Kate und Meghan  teilgenommen haben.

Während sich zwischen den Brüdern alles zum Guten entwickeln zu scheint, behaupten mehrere Quellen, dass Prinz Charles noch immer nicht gut auf seinen Sohn Harry zu sprechen sei.

Prinz Harry: „... traurig, dass es so weit gekommen ist“

Update vom 20. Januar 2020, 7.04 Uhr: Prinz Harry hat sich in einer emotionalen Ansprache über seinen Rückzug als Mitglied der engeren Königsfamilie mit Bedauern geäußert: „Als Meghan und ich heirateten, waren wir aufgeregt, hoffnungsvoll und wir wollten etwas Sinnvolles tun“, sagte der Herzog in einer Ansprache anlässlich eines Dinners für seine Wohltätigkeitsorganisation „Sentebale“ am Sonntag, die auf Instagram veröffentlicht wurde. „Deshalb macht es mich traurig, dass es so weit gekommen ist“, so Harry. Neueste Berichte deuten jetzt darauf hin, dass die Queen dem Paar schon vor der Hochzeit ein Leben ohne royale Titel anbot*.

Prinz Harry bedauert Verlust seiner militärischen Titel

Harry betonte, dass ihn besonders der Verlust seiner militärischen Titel und Schirmherrschaften schmerzt, die er durch seinen zweimaligen Dienst als Soldat in Afghanistan erworben hatte. Seine Hoffnung sei gewesen, nach dem Verzicht auf öffentliche Gelder weiterhin "der Queen, dem Commonwealth und meinen militärischen Vereinigungen dienen" zu können. Doch dies sei nicht möglich gewesen.

Außerdem machte der Enkel der Queen seiner Ehefrau Meghan eine Art öffentliche Liebeserklärung. Er habe in ihr die Liebe seines Lebens gefunden. Er hoffe auf das Vertrauen der Briten, dass seine Auserwählte die gleichen Werte hochhalte, wie er selbst.

Wie Harry erklärte, die Entscheidung für den Rückzug von den royalen Pflichten habe er "nicht leichthin" getroffen. Sie sei nach monatelangen Gesprächen und jahrelangen "Herausforderungen" gefallen.

Prinz Harry betont „höchsten Respekt“ für Queen Elizabeth II.

Zugleich bekundete der 35-Jährige seinen "höchsten Respekt" für Königin Elizabeth II. Er sei ihr sowie der übrigen Familie "unglaublich dankbar" für die Unterstützung, die sie ihm und Meghan in den vergangenen Monaten gegeben hätten.

Am Samstag hatte das Königshaus bekanntgegeben, dass Meghan und Harry vom Frühjahr an keine offiziellen Aufgaben mehr für die Queen übernehmen und auf ihre Titel „Königliche Hoheit“ verzichten werden.

Rückzahlungen in Millionenhöhe: Insider berichtet über Meghans Rücktrittsgründe

Update vom 19. Januar 2020, 22.32:Ein enger Vertrauter Meghans verriet der englischen Zeitung Daily Mail nun Details über die Gründe des „Megxits“. Seitdem die Herzogin England verlassen und nun wieder die Kontrolle über ihr Leben habe, könne sie zum ersten Mal seit langem „wieder durchatmen“, erklärt der Insider und weiter: „Sie erzählte uns, dass ihre Seele angeschlagen sei und die Entscheidung zum Rücktritt, eine Entscheidung auf Leben und Tod war - und zwar der Tod ihres Geistes!“

Doch den Hauptgrund lieferte die Sorge um ihren Sohn. „Meghan sagte, sie wollte nicht, dass sich ihr Stress und ihre Ängste auf Archie übertragen. Sie empfand ihre Umgebung als toxisch für Archie, da es dort so viele Spannungen und angestaute Frustrationen gab.“ Sie wolle die beste Mutter für ihr Kind sein und hatte offenbar das Gefühl, am Hofe nicht sie selbst sein zu können.

Urspünglicher Artikel: Queen greift härter durch als gedacht

London - Mit ihrer Entscheidung sich künftig aus dem britischen Königshaus und ihren royalen Pflichten zurückziehen zu wollen, wird sich das Leben von Prinz Harry (35) und Herzogin Meghan (38) radikal ändern. Nicht nur ihre Aufgaben für die Queen (93) müssen und dürfen die beiden dann nicht mehr ausführen, auch zahlreiche Annehmlichkeiten werden Harry und seine Frau verlieren. Ob ihnen das so deutlich bewusst war?

„Queen ordnet harten ‚Megxit‘ an“ - Trennung wird strikt durchgezogen

Königin Elizabeth II. vollzieht die Trennung ihres Enkels und seiner Familie vom Königshaus sehr deutlich - deutlicher als viele erwartet hätten. „Queen ordnet harten Megxit an“ titelte etwa der „Sunday Mirror“ und im „Sunday Telegraph“ hieß es sogar: „Harry und Meghan verstoßen“.

Mitteilung des Palastes - das alles ändert sich für Harry und Meghan

Nach einer Krisensitzung der wichtigsten Mitglieder der Königsfamilie in der vergangenen Woche, veröffentlichte der Buckingham Palast am Samstag erneut eine Stellungnahme, in der die Änderungen*, die ab Frühjahr 2020 in Kraft treten sollen, noch einmal verdeutlicht werden. 

Dass die beiden sich künftig nicht mehr „Königliche Hoheit“ nennen können, dürfte dabei noch die am wenigsten einschneidendste Veränderung für Prinz Harry und seine Frau* sein. Harry und Meghan hätten verstanden, „.... dass sie von ihren königlichen Pflichten zurücktreten müssen, einschließlich offizieller militärischer Ernennungen“, heißt es in dem Statement. Harry muss also auch seine Funktion im Militär aufgeben.

Ihre Schirmherrschaften wollen Meghan und Harry beibehalten. Herzensangelegenheit ist Harry besonders das Thema psychische Gesundheit. Meghan machte sich vor allem für Frauenrechte stark. Harry hat zudem eine Organisation für die Unterstützung von Aids-Waisen in Botsuana und den Sportwettbewerb „Invictus Games“ für kriegsversehrte Veteranen ins Leben gerufen. Im Jahr 2022 soll Düsseldorf die „Invictus Games“ austragen. Herzog und Herzogin von Sussex bleiben die beiden ebenfalls.  

Harry und Meghan - künftig finanziell auf sich gestellt

Vor allem finanziell wird sich das Leben der ehemaligen Schauspielerin Meghan* und Prinz Williams Bruder verändern. Denn weder Vollzeit noch Teilzeit werden sie als Royals für das Königshaus arbeiten - folglich auch keine Gelder vom Sovereign Grant, der staatlichen, finanziellen Unterstützung der Royals mehr beziehen. „Sie erhalten keine öffentlichen Mittel mehr für königliche Pflichten“, heißt es in der Mitteilung. Das Herzogpaar muss sich künftig aber nicht nur selbst finanzieren. Auch hohe Rückzahlungen kommen auf Prinz Harry zu.  

Prinz Harry und Meghan müssen Millionen zurückzahlen

Harry und Meghan werden - laut Mitteilung des Palastes auf eigenen Wunsch - das Geld für die 2,4 Millionen Pfund (umgerechnet rund 2,8 Millionen Euro) teure Renovierung ihres Wohnsitzes in Windsor, Frogmore Cottage, zurückzahlen. Denn Frogmore Cottage soll ihr „britisches Familienheim bleiben“, heißt es in der Stellungnahme. Harry und Meghan hatten angekündigt, ihre Zeit künftig zwischen dem Vereinigten Königreich und Nordamerika aufzuteilen. Sie dürften damit vor allem Kanada gemeint haben. Dort nahmen die beiden über Weihnachten und den Jahreswechsel eine sechswöchige Auszeit mit ihrem im Mai 2019 zur Welt gekommenen Söhnchen Archie.

Queen bedankt sich bei Harry und Meghan: „Werden immer geliebte Mitglieder meiner Familie sein“

Königin Elizabeth II. betonte in ihrer Mitteilung, dass Harry, Meghan und Archie* „immer sehr geliebte Mitglieder“ ihrer Familie sein würden. „Ich möchte ihnen für ihre engagierte Arbeit in diesem Land, im Commonwealth und darüber hinaus danken und bin besonders stolz darauf, dass Meghan so schnell zu einem Mitglied der Familie geworden ist. Es ist die Hoffnung meiner ganzen Familie, dass das heutige Abkommen es ihnen ermöglicht, ein glückliches und friedliches neues Leben aufzubauen“, so die Queen.

Herzogin Meghan und Prinz Harry werden künftig keine offiziellen Aufgaben der Queen mehr übernehmen.

Seit ihrer Hochzeit im Mai 2018 hatten Harry und Meghan teils schwer mit ihrer Rolle gehadert. Während einer Reise ins südliche Afrika im Herbst schütteten die beiden vor einem Kamerateam ihre Herzen aus. Harry sprach von unterschiedlichen Pfaden, auf denen er und sein Bruder, Prinz William sich befänden. Meghan machte deutlich, dass sie sich unfair behandelt fühle. 

Nach dem Rückzug von Prinz Harry und Herzogin Meghan scheinen noch immer nicht alle Modalitäten abgeklärt zu sein. Ein Ex-Schutzbeauftragter warnt nun. Schon vor der Hochzeit 2018 hat eine Hellseherin offenbar den Megxit angedeutet - dank Lady Di.

Harry und Meghan haben der Monarchie den Rücken gekehrt. Experten äußern in einer neuen ZDF-Dokumentation schwere Vorwürfe gegen die ehemalige Schauspielerin.

Prinz Harry wurde eine riesige Ehre zu Teil und bekam von Queen Elizabeth II. einen neuen Titel verliehen. Ob es Zufall ist, dass das so kurz nach Harrys Abgang passiert ist? 

Jüngst stichelte ein Hollywood-Star gegen das Ehepaar, das ihr Leben nach Nordamerika verlagern will. 

va

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks. 

Rubriklistenbild: © dpa / Toby Melville

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