Roland Emmerich: Verlierer der Finanzkrise

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Seine Filme werden immer Finanzier finden. Roland Emmerich ist ein Garant für Kassenerfolge. Filme mit mittlerem Budget sind die Verlierer, bei ihnen ist das Risiko zu hoch.

Berlin - Bald nur noch teure Filme? Roland Emmerich betonte, dass aufwendige, teure Produktionen auch in Zukunft finanziert werden. Filme mit mittlerem Budget haben ein Nachsehen.

Der deutsche Erfolgsregisseur Roland Emmerich hält sein Gewerbe auch in der Finanzkrise für sicher. “Große Filme wie '2012' werden nach wie vor produziert“, sagte Emmerich dem Magazin “Cicero“ mit Blick auf seinen neuen Katastrophenstreifen. “Was wegbricht, sind Filme mit mittlerem Budget“, wurde er in der Vorabmeldung zitiert. Ein Film, der 20 bis 30 Millionen Dollar gekostet habe, spiele die Investition locker wieder ein, sagte Emmerich.

 “Schwierig sind Größenordnungen von 50, 60, 70 Millionen Dollar. Aber Filme wie '2012', der 200 Millionen Dollar gekostet hat, mit großem Aufwand gedreht und mit teuren Special Effects, funktionieren meist.“ Die Finanzkrise mache die Menschen im Übrigen sensibler für Katastrophenszenarien, sagte der Produzent. “Die Leute, mit denen ich zu tun habe, sind immer pessimistischer geworden, und die Wirtschaftskrise hat diese Stimmung bestätigt. Wir müssen radikal umdenken, sonst werden wir uns selbst zerstören“, warnte Emmerich. Die Auslöser seien weniger Naturkatastrophen als politische Spannungen und Terrorismus.

Ap

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