Fotograf Jim Rakete trauert Kodak nach

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Fotograf Jim Rakete

Berlin - Fotograf Jim Rakete trifft die Insolvenz des Traditionsunternehmens Kodak hart. „Der Verlust ist mehr als der einer Technik.“

Das schrieb der 61-Jährige in der Berliner „B.Z.“ (Freitagausgabe). Die Filme hätten stilprägende Wirkung gehabt und seien nicht bloße Datensätze gewesen. Der amerikanische Konzern Eastman Kodak hat mit seinen Tochterunternehmen in den USA Insolvenz nach Chapter 11 des US-Insolvenzrechts angemeldet.

Fotografen hätten zu den Eigenschaften der verschiedenen Filmtypen oft eine ganz persönliche Beziehung gepflegt. „Den Tri-X werde ich vermissen wie das Kartoffelrezept meiner verstorbenen Großmutter“, schrieb Rakete.

dapd

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