Rainhard Fendrich rechnet mit Wolfgang Ambros ab

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Hat Fendrichs Gefühle zutiefst verletzt: Wolfgang Ambros (r.).

München - Was ist er enttäuscht, der Rainhard Fendrich (57). Da dachte er, in Wolfgang Ambros einen Freund fürs Leben gefunden zu haben – und wurde bitter enttäuscht. Jetzt rechtnet der Star ab:

Wir erinnern uns: Der 59-jährige Ambros hatte kürzlich in einem Radiointerview mächtig über seinen alten Austria-3-Kumpel hergezogen, hatte ihm und dessen Kokainsucht die Schuld am Aus des beliebten Trios gegeben, zu dem auch der 2007 verstorbene Georg Danzer gehörte. Fendrich war reichlich verschnupft und hatte aus dem Urlaub heraus wissen lassen, ein gemeinsames Projekt mit Ambros im Februar 2012 platzen zu lassen. Mehr wollte er dazu nicht sagen. Hat er nun doch: Dem österreichischen Magazin News gab er ein Interview zur „Causa Ambros“. Die Kernaussage: „Eine Chance auf Versöhnung? In diesem Leben nicht mehr.“

Seit 30 Jahren waren Fendrich und Ambros „Haberer“, was in Österreich so viel wie Freunde bedeutet. Gut, der Ambros habe immer eher nach dem Motto „Ich sage, was ich denke“ gehandelt. Fendrich: „Er hat immer gern geherrscht. Wenn man etwa auf einer Grillparty bei ihm das Feuer nur angerührt hat, hat man schon einen Anschiss gekriegt.“ Er habe es Ambros immer nachgesehen. Jetzt kommt er ins Grübeln: „Aber vielleicht war ich ihm als junges kreatives Talent ein Dorn im Auge … Es war halt immer ein bissl ein Konkurrenzkampf.“

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Den Vorwurf, er habe bei Austria-3-Konzerten vollgekokst auf der Bühne gestanden, muss Fendrich, der seit fünf Jahren clean ist, zwar einräumen. Aber „ich war immer voll da“. Zahlreiche Ton- und Videoaufnahmen würden das bestätigen. Im Übrigen habe man nach zehn Jahren Austria 3 gemeinsam beschlossen, aufzuhören, weil „die Luft draußen war“. Nicht wegen der Sucht. Und dem Georg Danzer sei es damals gesundheitlich schon nicht mehr gut gegangen. Konflikte zwischen dem Trio habe es nie gegeben. Fendrich: „Es war eine wunderbare Zeit. Ich versteh’ überhaupt nicht, warum Wolfgang das jetzt kaputtmacht.“Im Februar hätten beide gemeinsam mit Klaus Eberhartinger von der EAV als Extra3 bei einem Charity-Event auftreten sollen. Das ist Geschichte. Für Fendrich steht fest: „Wenn ich draufkomme, dass einer nie mein Freund war, obwohl ich ihn dafür gehalten hab‘, dann ist es aus … Ich bin nicht mehr sein Freund.“

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