Sie dachte gar nicht an Lebensgefahr

Choreografin: Michael Jackson war gesund

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Michael Jackson starb vor rund drei Jahren.

Los Angeles - Im Prozess um Michael Jacksons Tod sagte jetzt seine Choreografin aus, dass dieser bei den Proben zu seiner Tournee gesund gewesen sei. Ihre Kollegen sind da aber ganz anderer Meinung.

Im Prozess um den Tod von Michael Jackson hat eine Choreografin ausgesagt, dass sie keine Hinweise auf eine ernste Erkrankung bei dem Popstar erkannt habe. Stacy Walker, die mit Jackson an dessen Comeback arbeitete, erklärte am Montag vor dem Gericht in Los Angeles, dass der Sänger zwar etwas dünner als sonst gewirkt habe, sie aber nie auf den Gedanken gekommen wäre, Jackson sei in Lebensgefahr.

Jacksons Mutter Katherine hatte den Konzertveranstalter AEG verklagt, ihren Sohn nicht sorgfältig überprüft zu haben. Walker war eine Zeugin, die von AEG benannt worden. Andere Zeugen hatten zuvor ausgesagt, dass es Jackson bei den Proben nicht gut gegangen sei. Er war im Juni 2009 mit 50 Jahren während der letzten Vorbereitungen für seine Comeback-Tour „This Is It“ gestorben, nachdem ihm sein Arzt Conrad Murray das Narkotikum Propofol verabreicht hatte. Der Kardiologe wurde später deswegen zu einer Haftstrafe verurteilt.

AP

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