Prozess gegen Kevin Russell geht weiter

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Böhse-Onkelz-Sänger zeigt sich bisher wenig einsichtig vor Gericht.

Frankfurt/Main - Mit der Vernehmung einer Polizistin ist der Prozess gegen Böhse-Onkelz-Sänger Kevin Russell am Freitag in Frankfurt fortgesetzt worden.

Der 46-Jährige ist wegen fahrlässiger Körperverletzung, Straßenverkehrsgefährdung und Unfallflucht angeklagt. Die 4. Strafkammer des Frankfurter Landgerichts hat für den zweiten Verhandlungstag mehrere Zeugen geladen, darunter Polizeibeamte, Unfallzeugen und Beschäftigte des Hotels im Taunus, in dem Russell wohnt.

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Die Staatsanwaltschaft wirft dem Musiker vor, unter Drogeneinfluss am Silvesterabend 2009 mit Tempo 220 auf der Autobahn Wiesbaden- Frankfurt einen Unfall verursacht zu haben. Dabei erlitten zwei junge Männer schwerste Verletzungen. Statt den beiden aus dem brennenden Autowrack zu helfen, soll Russell sich kurz vergewissert haben, dass Hilfe da war, und dann zu Fuß über Felder geflüchtet sein.

Zu Prozessbeginn am vergangenen Freitag hatte der Leadsänger der vor fünf Jahren aufgelösten Rockband geschwiegen. Bei einer Verurteilung drohen Russell einige Jahre Haft.

dpa

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